Rückblick BRV-Jubiläumskongress 2020

Anlässlich des 30-jährigen Bestandsjubiläums veranstaltete der BRV im Parkhotel Schönbrunn einen Jubiläumskongress.

(Fotocedits: APA)

Einleitend stellte SC Dipl.-Ing. Holzer fest, der BRV sei ein verlässlicher Partner und werde vom Bundesministerium sehr geschätzt.

Im Rahmen seines Fachvortrages stellte Holzer fest, dem Ansinnen des BRV, Vorabsiebmaterial in Zukunft nicht mehr im Falle der Deponierung chemisch analysieren zu müssen, könne demnächst nähergetreten werden. Analyseergebnisse des BRV, aber auch des BMK, zeigen, dass die Qualität der Vorabsiebmaterialien aus der Baustoff-Recyclingproduktion entsprechend gut ist, um diese ohne Analyse auf Baurestmassendeponien ablagern zu können. Dies soll in der 2021 zu erwartenden „großen“ Deponieverordnungsnovelle berücksichtigt werden, davor könnte dies erlassmäßig festgestellt werden.

SC Holzer begrüßt

Auch dem Abfallende für Bodenaushub, aus dem Recycling-Baustoffe hergestellt werden sollen, könnte nähergetreten werden: Im Herbst werde begonnen werden, das Thema hausintern zu besprechen. Mag. DI Thomas Kasper stellte im Rahmen seines Referates die positiven Effekte eines Abfallendes für Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterial dar.

Der Präsident der Europäischen Qualitätssicherungsorganisation für Recycling-Baustoffe,
Dr. Miroslav Skopan, hob den hohen Standard österreichischer Recycling-Baustoffe hervor und den europaweit vorbildlichen Einsatz von Recycling-Baustoffen. Dies sei auch dem langjährigen Wirken des BRV geschuldet. Namentlich wären da Thomas Kasper zu erwähnen, der im Rahmen der EQAR als Vizepräsident fungiere. Die Technische Leitung der EQAR hat DI Martin Car inne, der langjährig Kontinuität sicherstelle.

Dr. Wolfgang Stanek stellte die Richtlinie für Recycling-Baustoffe, Teil Aushubmaterialien, vor: Dabei  hob er die unterschiedlichen möglichen Mischungen aus Recycling-Baustoffen hervor.

Er plädiert dafür, diese Recycling-Baustoffe mit der Kurzbezeichnung RG (wie in der Richtlinie festgehalten) oder nRG zu versehen, eventuell reinen Bodenaushub mit nG (natürliches Gestein).

Stanek berichtet über die BRV-Richtlinie

Unter der Moderation von Fr. Stadtbaudirektorin Dr. Jilka wurden seitens DI Martin Car die Änderungen der Abbruchnormen B 2251 bzw. B 3151 vorgestellt: Die Werkvertragsnorm wurde erst mit 1. Sept. 2020 neu aufgelegt, die technische Norm B 3151 war schon im Stellungnahme-verfahren und ist nun erneut in Überarbeitung, um die Einwendungen zu berücksichtigen. Car stellt dabei fest, dass die Neuauflage der B 3151 – 2021 zu erwarten – allerdings einer Novellierung der Recycling-Baustoffverordnung bedarf, da die derzeitige RBV die Ausgabe der ÖN B 3151, datiert mit Dezember 2014, verpflichtend vorsieht.

Car stellt Abbruchnormen vor

Prof. Dr. Peter Maydl ging auf die bevorstehende Novellierung der Bauprodukten-verordnung ein und machte Vorschläge zu einer Textierung der Zukunft.

Ing. Westermayer berichtete über die Erfahrung mit der Praxis des Abbruches. Rechtsanwalt Dr. Andrew P. Scheichl referierte über aktuelle Entscheidungen zum Altlasten-sanierungsgesetz.

Als Festredner ließ Ing. Günter Gretzmacher die Geschichte des BRV hochleben:

4 Präsidenten leiteten den Verband bislang, eine Vielzahl von Richtlinien und Merkblättern sowie ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm prägten die Baustoff-Recycling-Landschaft. Da das Bestandsjubiläum des BRV mit dem des Geschäftsführers zusammenfällt, würdigte Gretzmacher das vielfältige Wirken des Geschäftsführers Martin Car bei technischen Normen, Richtlinien und Merkblättern und überreichte ihm gemeinsam mit Präsident Thomas Kasper ein Anerkennungs-geschenk.

30 Jahre Geschäftsführung DI Car (Fotocredits: APA)

Der Jubiläumskongress wurde mit einem Galaabend im Schloss Schönbrunn gekrönt: Eine Führung durch die Prunkräume des barocken Schlosses fand reges Interesse. Besonders gut kam auch die Aufführung des Künstlers TRICKY NIKI an, der über eine Stunde Zauberkunststücke und weitere Performance brachte. Zum Galaabend konnten seitens Präsident Kasper auch Repräsentanten des BMK, der Bundesingenieurkammer, der ASFINAG, der ÖBB und der Wissenschaft begrüßt werden.

(TRICKY NIKI)

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Baustoff-Recycling: Österreichs Innovationen in Europa gefragt

Baustoff-Recycling ist ein wichtiger Teil des „European Green Deal“ und damit auch des im Frühjahr seitens der EU vorgestellten „Circular Economy Action Plan“. Drei Viertel aller Abfallströme stammen aus dem Bauwesen – eine bedeutende Ressource für die Zukunft. Österreich ist Vorreiter beim Baustoff-Recycling in Europa. Innovationen dazu werden beim BRV-Jubiläumskongress „30 Jahre BRV“ am 5. Oktober 2020 in Wien vorgestellt werden. Auch die europäische Plattform EQAR zeichnet dieser Tage Neues zum Baustoff-Recycling mit dem „EQAR-Award“ aus.

„30 Jahre Baustoff-Recycling in Österreich“

Die Bauwirtschaft hat schon 1990 die Notwendigkeit der Ressourcenschonung erkannt und gründete den Österreichischen Baustoff-Recycling Verband (BRV). In Abstimmung mit den Behörden wurde eine erste Richtlinie unter Berücksichtigung bau- und umwelttechnischer Anforderungen für die Verwertung mineralischer Baurestmassen als gütegeschützter Recycling-Baustoff herausgegeben. Diese bildete die Grundlage für die Recycling-Baustoffverordnung, die seit 2016 ein vorzeitiges Abfallende für qualitätsgesicherte Recycling-Baustoffe ermöglicht.

Der BRV nimmt dies zum Anlass, am 5. Oktober 2020 in Wien einen Jubiläumskongress mit Galaabend abzuhalten. Neue Themen, wie beispielsweise das Mehrfachrecycling oder neue Normen für den Abbruch werden ebenso vorgestellt,  wie der Zusammenhang zum Thema Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft.

Die European Quality Association for Recycling e.V. (EQAR) würdigt die langjährige Erfahrung Österreichs; der Präsident der EQAR, Doz. Dr.-Ing. Miroslav Škopán, wird in seiner Eröffnungsansprache auf die Vorreiterrolle Österreichs für Europa eingehen.

EQAR Recycling AWARD 2020

Der EQAR Recycling Award 2020 wird in drei Preiskategorien verliehen. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird öffentlichkeitswirksam verliehen.

Die Ausschreibung richtet sich an diejenigen Personen, Unternehmen oder Institutionen, die

  • durch innovative Entwicklungen in der Aufbereitungstechnologie,
  • durch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
  • oder durch politisches oder verbandliches Engagement

einen Beitrag zur Steigerung von Akzeptanz, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Recycling-Baustoffe in Europa geleistet haben.

Bewerber um den Baustoff-Recycling-Award der EQAR werden gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 30. Oktober 2020 an die Geschäftsstelle der EQAR oder per
E-Mail an: mail@eqar.info einzusenden.

Baustoff-Recycling und EU

Im März 2020 veröffentlichte die Europäische Union den Aktionsplan für Kreislaufwirtschaft. Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband unterstützt die Aktivitäten Europas und fordert insbesondere europäische Abfallendekriterien, damit Baustoff-Recycling im gesamten europäischen Raum Fuß fasst.

Baustoff-Recycling ist nicht nur ressourcenschonend sondern auch Teil des Klimaschutzes: verminderte Transporte, Weiternutzung und Verwertung von Bodenaushub, Asphalt, Beton und Mauerwerk sind aufgrund der prioritären Abfallströme als übergeordnetes Ziel festzulegen.

Dabei ist auf die Verantwortung der Ausschreibenden (Bauherren) hinzuweisen, die durch geeignete Ausschreibung und Vergabe Recycling-Baustoffe vermehrt einsetzen können, aber auch durch geeignete Maßnahmen die Sortenreinheit von Abbruchmaterialien steigern können.

Der BRV bietet dazu Schulungen und Seminare an, die jährlich von über 600 Teilnehmern besucht werden.

 

Kontakt für Rückfragen:

Österreichischer Baustoff-Recycling Verband

Univ.Lektor Dipl.-Ing. Martin Car, Geschäftsführer

Karlsgasse 5, 1040 Wien

01504 72 89

brv@brv.at

www.brv.at

 

Beilagen:

Programm Jubiläumskongress

Gütezeichen für Recycling-Baustoffe (LOGO)

Neues zum Asphalt-Recycling

Asphalt ist der Baustoff des Verkehrswesens – das Bundes- und Landesstraßennetz ist überwiegend mit Asphaltdeckschicht ausgestaltet. Eine Verwertung kann fast zu 100% durchgeführt werden. Asphalt kann sowohl heiß in Mischanlagen als auch kalt als Tragschichtmaterial rezykliert werden. Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband (BRV) informiert über die neuen technischen Möglichkeiten der Verwertung von Recycling-Asphalt.

Die neuen technischen Richtlinien

Im Jahre 2019 erschienen allein fünf neue RVS (Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen) die Anforderungen an Asphalt-Mischgut und an Asphaltschichten festlegen. Heuer im Herbst wird zusätzlich die RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“ neu aufgelegt, die speziell das Recycling von Asphalt behandelt. Einige dieser RVS sind durch das für das Verkehrswesen zuständige Ministerium BMK verbindlich anzuwenden.

Nach RVS 08.15.02 darf beispielsweise der gesamte ungebundene Aufbau von Rad- und Gehwegen mit rezyklierten Asphaltgranulat erfolgen. Die einzelne Lagendicke darf dabei 15 cm erreichen. Darüber hinaus dürfen ungebundene Tragschichten aus rezyklierten Asphaltgranulat als konstruktiver Bestandteil des Oberbaus (Obere Tragschicht) mit einer Schichtdicke von 10 cm einlagig aufgebracht werden. Typischerweise hat das angelieferte Material für ungebundene Obere Tragschichten eine Stückgrößenverteilung von 0/22 bzw. 0/32.

Umweltverträglichkeit hat Vorrang

Recycling-Baustoffe zeichnen sich durch beste Umweltverträglichkeit aus: strenge rechtliche Vorgaben lassen nur Recycling-Baustoffe mit Umweltuntersuchung zu. Die Qualitätsklasse für die Umweltverträglichkeit des Asphaltgranulats ist beispielsweise in der Richtlinie für Recycling-Baustoffe, herausgegeben vom BRV, wiedergegeben. Asphaltgranulat mit der Qualitätsklasse U-A kann uneingeschränkt aufgrund der hohen Umweltanforderungen sofort als Produkt bei jeder Baustelle eingesetzt werden.

Informationen aus erster Hand

Die Kompetenz für Recycling-Baustoffe liegt beim BRV, die bautechnische Vorgabe liefert die Österreichische Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr (FSV) als Herausgeberin der RVS. Beide Verbände bieten in Kooperation am 23.09.2020 in Wien und am 12.11.2020 in Linz die Fachveranstaltung „Neues zum Asphalt-Recycling“ an. Dabei wird das Thema

Qualitätssicherung von Recycling-Asphalt, Leistungserklärung und Güteschutz auch anhand von Anwendungsbeispielen vorgetragen. Die neue Asphalt RVS wird vorgestellt. Ein neues Merkblatt „Verwertung von Ausbauasphalt“ gibt eine übersichtliche Darstellung über die Anwendungsmöglichkeiten dieses wertvollen Rohstoffes. Ein Bezugsverzeichnis für Recycling-Asphalt kann beim Österreichischen Güteschutzverband für gütegeschützte Asphaltgranulate bezogen werden.

Fachseminar: Neues zum Asphalt-Recycling

23. September 2020 – Wien

12. November 2020 – Linz

Baustoff-Recycling: Beste europäische Innovationen gefragt

Die Kreislaufwirtschaft steht bei der Europäischen Kommission als zentrales Thema an – die größten Massenströme bilden die Baurestmassen, deren Verwertung gerade in Österreich ein sehr hohes Niveau erreicht hat.

Um Innovationen zu fördern, hat die EQAR (European Quality Association for Recycling e.V.) einen Innovationspreis ausgeschrieben: Neue Entwicklungen, ob auf Produktebene, ob Technologien oder sonstige Innovationen, können ab sofort bei der EQAR eingereicht werden (mail@eqar.info).

Bauen und Umwelt

Der Bausektor ist der größte Ressourcenverbraucher und Abfallproduzent in Europa, so Miroslav Škopán, Präsident der EQAR. Die Europäische Kommission hat Mitte März einen neuen Aktionsplan für die Kreislaufwirtschaft mit ehrgeizigen Zielen vorgelegt. Für das Bauwesen ist eine umfassende Strategie für eine nachhaltige bauliche Umwelt zur Berücksichtigung des Kreislaufprinzips bei Bauten geplant. Dazu bedarf es verstärkter Anstrengungen im Baustoff-Recycling.

Die EQAR möchte durch die Verleihung des Baustoff-Recycling-Awards 2020 das Baustoff-Recycling fördern sowie Verdienste um die Kreislaufwirtschaft Bau würdigen.

EQAR Recycling AWARD 2020

Der EQAR Recycling Award 2020 wird in drei Preiskategorien verliehen. Der erste Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird öffentlichkeitswirksam verliehen.

Die Ausschreibung richtet sich an diejenigen Personen, Unternehmen oder Institutionen, die

  • durch innovative Entwicklungen in der Aufbereitungstechnologie,
  • durch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten
  • oder durch politisches oder verbandliches Engagement

einen Beitrag zur Steigerung von Akzeptanz, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Recycling-Baustoffe in Europa geleistet haben.

Bewerber um den Baustoff-Recycling-Award der EQAR werden gebeten, ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 30. Oktober 2020 an die Geschäftsstelle der EQAR oder per
E-Mail an: mail@eqar.info einzusenden.

Kontakt für Rückfragen:
Univ.Lektor Dipl.-Ing. Martin Car, Geschäftsführer
Österr. Baustoff-Recycling Verband
Karlsgasse 5, 1040 Wien
01504 72 89
brv@brv.at
www.brv.at

PDF – EQAR Award 2020 DEUTSCH

PDF – EQAR Award 2020 ENGLISH

 

30 Jahre Baustoff-Recycling

Jüngste Veröffentlichungen bestätigen: Mineralische Bau- und Abbruchabfälle stellen mit etwa einem Fünftel (12 Mio. t) den größten Abfallstrom Österreichs dar. Erfreulich dabei ist die extrem hohe Recyclingquote von 88 %, welche aufgrund der 30-jährigen Tätigkeit des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes eine der höchsten in Europa ist.

Im gesamten Bundesgebiet werden 152 stationäre Aufbereitungsanlagen ausgewiesen und ein Gutteil davon wird von Mitgliedern des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes betrieben.

„Der BRV hat maßgeblich durch die Entwicklung von Richtlinien und Leitfäden an den heute bestehenden Rahmenbedingungen zur Kreislaufführung mineralischer Materialien im Bauwesen mitgewirkt.“, stellt die letzte Studie des Umweltbundesamtes zu diesem Thema fest.

Der BRV feiert sein Kongress behandelt die Zukunft des Baustoff-Recyclings mit den neuen Herausforderungen 30-jähriges Bestehen mit einem Jubiläumskongress am 2. April 2020 in Wien. Der im Kontext mit europäischen Vorgaben. Hochrangige Vertreter der Ministerien aus den Bereichen Nachhaltigkeit und Verkehr, dem Umweltbundesamt, der Wissenschaft und der Bauwirtschaft werden referieren. Der Präsident des europäischen Recyclingverbandes EQAR (European Quality Association for Recycling) sagte ebenfalls seine Teilnahme zu.

Wir ersuchen Sie, den Termin des Jubiläumskongresses und Galaabends am 2.4.2020 bei Ihren Publikationen entsprechend zu veröffentlichen und laden Sie herzlich ein, als Pressevertreter kostenfrei den Kongress zu besuchen. Zwecks Akkreditierung ersuchen wir vorab um entsprechende Anmeldung.

Kontakt für Rückfragen:
Univ.Lektor Dipl.-Ing. Martin Car, Geschäftsführer
Österr. Baustoff-Recycling Verband
Karlsgasse 5, 1040 Wien
01504 72 89
brv@brv.at
www.brv.at

BRV informiert gezielt: Schadstofferkennung bei Abbrüchen

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband (BRV) ist die bundesweite Plattform der Kreislaufwirtschaft im Bauwesen und gibt Richtlinien und Merkblätter zur Verwertung von mineralischen Braurestmassen und Bodenaushub heraus. In diversen Veranstaltungen wurden allein im vergangenen Jahr rund 700 Personen geschult, um ein hochwertiges Qualitätsrecycling zu fördern.

Mit September 2019 möchte der BRV das Erkennen von Schadstoffen bei Abbrucharbeiten durch gezielte Informationen erleichtern. Schadstoffe sind gefährliche Abfälle, die vor dem maschinellen Abbruch erkannt und ordnungsgemäß entfernt werden müssen. Dazu zählen beispielsweise teerhaltige Anstriche, Teerpappe, ältere Stein- und Glaswolle, zementgebundener Asbest, bleihaltige Anstriche oder gewisse Dichtungsstoffe. Ein Informationsseminar wird erstmals am 9. September 2019 in Wien abgehalten und in den Bundesländern wiederholt (3. Dezember 2019 – Leoben).

Der BRV führt auch die österreichweite Liste der „rückbaukundigen Personen“, für die gerade diese Informationen von grundlegender Wichtigkeit sind.

 

Erkennen von Schadstoffen bei Abbrucharbeiten und Eingangskontrolle:
9. September 2019 – Wien
3. Dezember 2019 – Leoben

BRV-Tagung „Baustoff-Recycling 2019 – Herausforderungen und Antworten

Baustoff-Recycling hat sich in Österreich etabliert – die BRV-Tagung „Baustoff-Recycling 2019 – Herausforderungen und Antworten“ geht am 27.3.2019 auf die Praxis des Baustoff-Recyclings sowie auf neue Möglichkeiten in der Ausschreibung ein.

2018 wurden neue Möglichkeiten zur Herstellung von Recycling-Baustoffen aus Aushub-materialien geschaffen.

Die neue Richtlinie des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes (BRV) stellt ein Praxiswerkzeug für die Produktion und Anwendung dar. Auch die Verwendung von Bodenaushubmaterial – inkl. Tunnelausbruch, Geschiebeaushub, Hangrutschungen – wird anhand des vor kurzem veröffentlichten BRV-Merkblattes dargestellt.

Seitens des Umweltressorts wird die Forcierung des Recyclings in der öffentlichen Beschaffung thematisiert. Einen wichtigen Beitrag wird auch die Überarbeitung der ÖNORM B 3151 „Rückbau als Standardabbruchmethode“ liefern.

Ein Ausblick auf rechtliche Neuerungen – insbesondere auf das neue Abfallverzeichnis – wird ebenfalls gegeben werden.

Wir laden Sie herzlich ein, als Pressevertreter die BRV-Tagung „Baustoff-Recycling 2019 – Herausforderungen und Antworten“ am 27.3.2019 im Novotel Wien Hauptbahnhof kostenfrei zu besuchen.

Zwecks Akkreditierung ersuchen wir vorab um entsprechende Anmeldung.

Abbrucharbeiten: Erfahrungsaustausch rückbaukundige Person

Der Gesetzgeber verlangt bei Abbrüchen den Einsatz von Spezialisten:

Rückbaukundige Personen müssen neben einer speziellen Ausbildung auch Erfahrungen am Abbruchsektor und im Umweltrecht aufweisen.
Erstmals findet ein Treffen dieser Fachleute auf Initiative des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbands (BRV) am 09. Mai 2018 in Wien statt.

Alleine über 260 rückbaukundige Personen sind auf der bundesweiten Liste des BRV (http://brv.at/ruckbaukundige-personen/) geführt.

Neuerungen am Sektor der Abbruchnormung, der Zwischenlagerung von Baurestmassen und der Verwertungsverpflichtungen werden an diesem Tag thematisiert und diskutiert.

Ziel ist es, den Teilnehmern einen Überblick über zu erwartende Neuerungen zu geben und gleichzeitig aus den Rückmeldungen Ideen zu sammeln, die bei einer Novellierung der Recycling-Baustoffverordnung einfließen können.

Größter europäischer Baustoff-Recycling Kongress in Wien, 22.03.2018

Der größte Abfallstrom Europas stammt aus dem Bauwesen:
Fast zwei Drittel aller Abfälle werden beim Bauen verursacht – können aber hochwertig verwertet werden.
The European Quality Association for Recycling (EQAR) veranstaltet in Kooperation mit dem Österreichischen Baustoff-Recycling Verband (BRV) heuer den europäischen Baustoff-Recycling Kongress in Wien/ Österreich.

Über 150 Teilnehmer aus 12 Ländern Europas diskutieren mit den Vortragenden der Europäischen Kommission, hochrangigen Vertretern von Ministerien und der Recyclingwirtschaft über neue Lösungen für den hochwertigen Einsatz von Recycling-Baustoffen!

Baustoff-Recycling im Spitzenfeld

„Bis 2020 verlangt die Abfallrahmenrichtlinie eine Recyclingquote von 70% im Bauwesen“, so Martin Car, BRV-Geschäftsführer und Leiter des technischen Ausschusses der EQAR.
„Wir bemühen uns die positiven Erfahrungen die beispielsweise in Österreich, Deutschland oder Niederlande schon vorliegen auch allen anderen Ländern, die Interesse an der Steigerung der Verwertung im Bauwesen haben, im Rahmen der EQAR zu vermitteln.“

Dies sieht man auch am Programm der Tagung:
So werden beispielsweise die gute Umweltverträglichkeit sowie die Vergleichbarkeit mit anderen Baustoffprodukten im Mittelpunkt der Tagung stehen. Seitens der Europäischen Kommission werden Strategien zur besseren Vermarktung vorgestellt.

„Österreich ist durchaus als Vorreiter und Best-practice für die Verwertung von Baurestmassen in Europa anzusehen. Laut neuesten Zahlen des Umweltbundesamtes können wir auf über 80% Verwertungsquote im Bauwesen verweisen.“, so Dipl.-Ing. Mag. Thomas Kasper, BRV-Vorsitzender und Vizepräsident der EQAR.

EQAR – europäische Plattform

Baustoff-Recycling findet regional statt – dies aber auf Basis europäisch-rechtlicher Vorgaben. Die EQAR bietet einen guten Boden, um Erfahrungsaustausch und Abstimmung auf europäischer Ebene durchführen zu können.

Der BRV-EQAR-Kongress „Baustoff-Recycling“ findet am 22. März 2018 von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr im Arcotel Wimberger, Neubaugürtel 34-36, 1070 Wien statt.

Pressevertreter sind gerne kostenfrei nach Akkreditierung (brv@brv.at) willkommen.

Internationaler Baustoff-Recycling-Kongress

Sehr geehrter Herr Redakteur,

sehr geehrte Frau Redakteurin,

wir möchten Sie zur größten internationalen Baustoff-Recycling-Konferenz dieses Jahrzehnts einladen – 150 Teilnehmer aus 11 Ländern sind derzeit schon angemeldet.

Am 22.3.2018 findet in Wien der BRV-EQAR-Kongress „Baustoff-Recycling“ mit folgenden Themenbereichen statt:

  • neue Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien
  • die Lenkungsabgabe ALSAG zur Förderung des Baustoff-Recyclings
  • das mit Juli 2018 neue HP 14-Kriterium „Ökotoxizität“
  • die europäischen Vorgaben

Als Redner konnten wir hochrangige Vertreter von Ministerien, Recycling-Verbänden, Prüfstellen und der Europäischen Kommission gewinnen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie sich für diese Veranstaltung akkreditieren und damit hochaktuelle Informationen zum Thema Bauen und Umwelt für Ihr Medium sammeln.