Mitgliederinformation 9/2018

Sehr geehrte Damen und Herren!

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Rundschreiben Nr. 09/2018, welches sich neben aktuellen Themen dem Rückblick des BRV-EQAR-Kongresses Baustoff-Recycling widmet.

Speziell hinweisen möchten wir Sie auf den Termin am Montag, 4. Juni 2018: An diesem Tag findet neben der ordentlichen Mitgliederversammlung auch ein Vortragsblock zum Thema Ökotoxizität statt. Weiters wird der Gewinner des BRV-Diplomarbeitspreises ein Referat über seine ausgezeichnete Arbeit halten. Die Vorträge können kostenfrei als Rahmenprogramm zur Mitgliederversammlung besucht werden (4.6.2018, ab 11:00).

Unsere nächsten Veranstaltungen:

  • 10.4.   Seminar: Altlastenbeitrag für die Bau- und Recyclingwirtschaft
  • 12.4.   Erfahrungsaustausch EDM und Recycling-Baustoffe
  • 19.4.   Seminar: Rechtssicherer Umgang mit Aushubmaterialien und Baurestmassen

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car



MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 09/2018

  

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1. Leitfaden des BMNT zur Ökotoxizität (Entwurf)

Das BMNT hat soeben einen Entwurf eines Leitfadens zur Beurteilung der gefahrenrelevanten Eigenschaft HP 14 ökotoxisch gemäß Verordnung (EU) 2017/997 des Rates vom 8. Juni 2017 veröffentlicht.

Die Zuordnung eines Abfalls zu einer Abfallart hat gemäß den Vorgaben der Anlage 5 der Abfallverzeichnisverordnung unter Berücksichtigung der gefahrenrelevanten Eigenschaften zu erfolgen. Für die gefahrenrelevante Eigenschaft HP 14 wurde mit der Verordnung (EU) 2017/997 neue EU-weite Kriterien normiert. Die Verordnung gilt mit 5. Juli 2018.

Der nunmehr im Entwurf vom BMNT herausgegebene Leitfaden beschreibt den Stand der Technik in Österreich und stellt eine Hilfestellung bei der Einstufung von Abfällen unter Berücksichtigung von HP 14 dar.

Für Aushübe und Baurestmassen ist insbesondere das aquatoxische Verhalten maßgebend: Gefahrenrelevante Eigenschaften sind insbesondere bei Spiegeleinträgen zu prüfen, ob der Abfall aquatoxische Eigenschaften aufweist.

Weiters ist diese Prüfung erforderlich, wenn der Nachweis erbracht werden soll, dass es sich bei einer bestimmten, generell als gefährlich eingestuften Abfallart in einem spezifischen Fall um nichtgefährliche Abfälle handelt (Ausstufungsverfahren). Bei Ausstufungen zum Zwecke der Deponierung ist die Bewertung der gefahrenrelevanten Eigenschaft HP 14 in der Beurteilung der Zulässigkeit der Ablagerung schon enthalten.

Bei der Beurteilung kann einerseits auf Berechnungsmethoden zurückgegriffen werden, andererseits können Tests zur Prüfung der Aquatoxizität nach dem Stand der Technik, welcher in diesem Leitfaden festgelegt wird, durchgeführt werden.

Drei aquatische Tests werden im Entwurf behandelt (Leuchtbakterien, Daphnien, Süßwasseralgen). Wenn diese sogenannten Limittests keine signifikanten Effekte bei allen drei genannten Testorganismen ergeben, wird angenommen, dass keine aquatoxischen Eigenschaften erfüllt werden.

Besonders wichtig ist der Hinweis im Anhang 1 betreffend Spiegeleinträge: Spiegeleinträge im engeren Sinn sind die Abfallarten, die im Anhang 2 aufgelistet sind. So wird für Bauschutt nunmehr kein direkter Spiegeleintrag im Abfallverzeichnis mehr aufgelistet, auch nicht für nicht verunreinigte Aushubmaterialien. Damit ist eine Untersuchung von derartigen Abfällen aus formal rechtlicher Sicht auf ökotoxische Eigenschaften nicht notwendig.

Abschließend soll erwähnt werden, dass der BRV schon 2017 mit den ökotoxischen Tests von Recycling-Baustoffen begonnen hat und das Ministerium dementsprechend informiert hat.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wird speziell auf das Thema „Ökotoxizität“ in einer begleitenden Vortragsveranstaltung eingegangen. Reservieren Sie sich bitte den 4. Juni 2018 für dieses Thema.

Der Entwurf des Leitfadens kann bei der Geschäftsstelle angefordert werden.

1.2 Altfahrzeugeverordnung – Begutachtungsverfahren

Das Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus hat eine Novelle der Verordnung, mit der die Altfahrzeugeverordnung geändert wird, zur Begutachtung ausgesandt.

Die Altfahrzeugeverordnung stammt aus dem Jahre 2002 und setzt die Richtlinie 2000/53/EG über Altfahrzeuge um. Zu den Schadstoffbeschränkungen ist nunmehr eine Anlage mit noch zulässigen Verwendungen erarbeitet worden, die durch die Richtlinie (EU) 2017/2096 der Kommission entstand.

Bei Interesse kann die Novelle bei der Geschäftsstelle angefordert werden. Eine Stellungnahmemöglichkeit besteht bis Ende April.

1.3 Novellenentwurf Elektroaltgeräteverordnung

Das BMNT sandte die Verordnung, mit der die Elektroaltgeräteverordnung geändert wird, als Entwurf in Begutachtung.

Aufgrund der Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten sowie aufgrund der Richtlinie (EU) 2017/2102 zur Änderung der Richtlinie 2011/65/EU zur Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten besteht Umsetzungsbedarf, der durch diese Novelle erfüllt werden soll.

Stellungnahmemöglichkeit gibt es bis längstens 30. April 2018.


  1. Technische Angelegenheiten

2.1 BRV-Merkblatt „Zwischenlager für Baurestmassen“

Mit März 2018 wurde das BRV-Merkblatt „Zwischenlager für Baurestmassen“ veröffentlicht. Dieses Merkblatt wurde erstmals am 22. März 2018 im Rahmen des BRV-EQAR-Kongresses Recycling-Baustoffe seitens Dipl.-Ing. Mlinar vorgestellt und zur Verteilung gebracht.

Das Merkblatt soll Unternehmen, Bauherrn, Planer und Behörden als einheitliche Grundlage zur Errichtung und zum Betrieb von Lagern für mineralische und ausgewählte nicht-mineralische Abfälle aus Bau- oder Abbruchtätigkeiten (Baurestmassen) dienen.

Das Merkblatt geht auf verschiedene Anwendungsfälle von Zwischenlagern ein: So wird das Thema Baustellenzwischenlager ebenso behandelt als auch das Zwischenlager für einen Recyclingplatz. Erstmals wird bei der technischen Ausführung zwischen drei unterschiedlichen Typen von Zwischenlagern unterschieden:

  • mit Rohplanum ohne Wasserhaltung (Typ 1)
  • mit mechanisch stabilisierter Tragschicht mit großflächiger Versickerung (Typ 2)
  • mit Dichtfläche mit Drückverrieselung, Versickerung bzw. Einleitung (Typ 3)

Die Zuordnung der Material- bzw. Abfallarten zu den Lagerflächen der einzelnen Typen wird in einer eigenen Tabelle in Abhängigkeit der Dauer angegeben.

Das Merkblatt wird Ihnen mit getrenntem Rundschreiben diese Woche zugesendet werden.

Besonders möchten wir auf das BRV-Seminar zum Thema „Zwischenlager für Baurestmassen“ hinweisen (nächstes Seminar 19. Juni 2018, Leoben).

  1. Verbandsangelegenheiten

3.1 Rückblick BRV-EQAR-Kongress 2018

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband veranstaltete gemeinsam mit der European Quality Association for Recycling (EQAR) am 22. März 2018 im Arcotel Wimberger einen Europäischen Kongress zum Thema Baustoff-Recycling.

Der Kongress wurde in deutscher und englischer Sprache mit Simultanübersetzung abgehalten.

Der Vormittag war den nationalen Anliegen gewidmet: Unter der Moderation von Frau Mag. Hochholdinger (BMNT) stellte Dipl.-Ing. Roland Starke (BMNT) den mit 5. Jänner 2018 veröffentlichten Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2017 vor. Starke wies dabei insbesondere daraufhin, dass der BAWP 2017 für

  • nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial,
  • nicht verunreinigte Bodenbestandteile aus der Behandlung von verunreinigtem Aushubmaterial,
  • Aushubmaterial (auch nach Behandlung) von im Wesentlichen natürlich gewachsenem Boden oder Untergrund mit max. 30 Vol.-% mineralischer Baurestmassen oder Technischem Schüttmaterial,
  • Aushubmaterial von Tunnelbauvorhaben mit max. 10 Vol.-% Spritzbeton

gelte.

Besonders ging Starke darauf ein, dass grundlegend charakterisiertes Bodenaushubmaterial, das bereits vor dem Herstellungsprozess einer Qualitätsklasse A1, A2, A2-G oder BA zugeordnet werden konnte, nicht noch einmal untersucht werden muss, sondern die fertigen Fraktionen die Qualitätsklasse des Ausgangsmaterials erhalten.

Thomas Kasper, Helmut Lugmayr, Christine Hochholdinger, Roland Starke, Wolfgang Stanek

Dr. Wolfgang Stanek, Vorsitzender des Österreichischen Güteschutzverbandes Recycling-Baustoffe, wies auf das soeben veröffentlichte Änderungsblatt zur Richtlinie für Recycling-Baustoffe hin und auf die damit in Verbindung stehenden neuen Möglichkeiten für das Gütezeichen für Recycling-Baustoffe.

Stanek berichtete über die Fortschreibung der Richtlinien für Recycling-Baustoffe: Aktueller Schwerpunkt zur weiteren Förderung des Recyclings ist die Erstellung einer eigenen Richtlinie für Recycling-Baustoffe der Qualität „RG gemäß BAWP 2017“ und die Gegenüberstellung aller Vorgaben zu deren Herstellung und Verwendung nach Recycling-Baustoffverordnung und BAWP 2017.

Dipl.-Ing. Helmut Lugmayr, Fa. Bernegger GmbH, berichtete aus dem Alltag einer Recycling-Unternehmung und den oftmals anstehenden rechtlichen und technischen Problemen.

In einem zweiten Block, moderiert von Herrn Marosi, BMF, ging es um das Thema ALSAG. Der Vorsitzende des BRV, Dipl.-Ing. Mag. Thomas Kasper, ging auf die Änderungen durch die ALSAG-Novelle aus 2017 in Verbindung mit dem neuen BAWP 2017 ein.

Besonderes Interesse erregte die Vorstellung des Merkblattes Zwischenlager für Baurestmassen, die durch Dipl.-Ing. Christian Mlinar als Vorsitzender dieses Ausschusses erfolgte. Das Merkblatt wurde in gedruckter Fassung allen Teilnehmern mit den Seminarunterlagen zur Verfügung gestellt.

Die internationalen Agenden wurden durch den Präsidenten der EQAR, Dipl.-Ing. Manfred Wierichs, eröffnet. Unter der Moderation von Frau Mag. Evelyn Wolfslehner, BMNT, referierten internationale Experten zur Bedeutung des HP 14-Kriteriums für Recycling-Baustoffe sowie gemachte Erfahrungen zu dem Thema in Tschechien. Unter der Leitung von Thomas Kasper, der auch als Vizepräsident der EQAR fungiert, wurde eine interessante Diskussion über den Produktstatus von Recycling-Material in den Niederlanden, Italien, Deutschland, Tschechien und Österreich geführt.

Thomas Kasper, Manfred Wierichs, Ondrej Moflar, Reinhilde Weltens, Evelyn Wolfslehner, Martin Car

Der internationale Kongress behandelte im Anschluss den europäischen Standard des Baustoff-Recyclings. Die Tagung wurde mit einer Oldtimerstraßenbahnfahrt zu einem Wiener Heurigen abgeschlossen, die bestens ankam.

3.2 Liste gütegeschützter Recycling-Baustoffe 2018 erschienen

Der Österreichische Güteschutzverband Recycling-Baustoffe legt periodisch die Liste der gütegeschützten Recycling-Baustoffe und mobilen Recycling-Anlagen neu auf. Die letzte Publikation erfolgte mit März 2018, diese Fassung wurde auch am Baustoff-Recycling-Kongress aufgelegt.

Die Liste der gütegeschützten Recycling-Baustoffe wird Ihnen diese Woche per Post zugesendet werden.  Diese Unterlage wird im Rahmen von Seminaren und Messen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

3.3 BRV-Mitgliederversammlung 4. Juni 2018

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband hält die nächste ordentliche Mitgliederversammlung am Montag, 4. Juni 2018, um 13:00 ab. Ab 12:15 lädt der BRV zu einem Mittagsbuffet im Hause des BRV, Karlsgasse 5, 1040 Wien. Am Vormittag besteht die Möglichkeit zur kostenfreien Teilnahme an einer Vortragsveranstaltung (ab 11:00). Nähere Informationen werden getrennt ausgeschrieben.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des BRV findet die Mitgliederversammlung des Güteschutzverbandes Recycling-Baustoffe statt.

3.4 GSV-Mitgliederversammlung 4. Juni 2018

Der Österreichische Güteschutzverband Recycling-Baustoffe (GSV) lädt zur offiziellen Mitgliederversammlung am Montag, 4. Juni 2018, um 14:15, im Anschluss an die Mitgliederversammlung des BRV. Der Zugang steht allen Mitarbeitern aus den Mitgliedsbetrieben des GSV frei.

3.5 Stand zum EU-Kreislaufwirtschaftspaket

Ende 2017 konnte sich der Rat und das Parlament auf einen Kompromiss einigen. Dieser muss noch durch das Plenum des Europaparlaments und den Rat der Mitgliedsstaaten bestätigt werden. Nach Veröffentlichung im Amtsblatt der EU treten die geänderten Richtlinien in Kraft. In nationales Recht müssen diese bis Sommer 2020 umgesetzt werden.

Das Kreislaufwirtschaftspaket enthält Änderungen der Abfallrahmenrichtlinie, der Verpackungsrichtlinie, der Deponierichtlinie, der Elektro- und Elektronikaltgeräterichtlinie, der Altautorichtlinie und der Batterie- und Akkurichtlinie. In der Abfallrahmenrichtlinie werden bspw. neue Definitionen über die Verfüllung festgelegt; die Verfüllung wird enger definiert als bisher. Nur noch ungefährliche Abfälle zur Rekultivierung von Gruben oder deren Einsatz für ingenieurstechnische Zwecke im Landschaftsbau sollen hierunter fallen.

Auch hinsichtlich des Abfallende-Kriteriums soll die Kommission die Entwicklung nationaler Kriterien beobachten und gegebenenfalls EU-weit einheitliche Kriterien vorschlagen. Der Vorschlag soll sich an den strengsten nationalen Kriterien für den Umweltschutz orientieren.

Weiters ist im Rahmen der getrennten Sammlung die Förderung des selektiven Abbruch und Sortiersysteme für Holz, mineralische Fraktionen, Metall, Glas, Kunststoff und Gips vorgesehen.

Bis 2030 soll das Recycling und die Vorbereitung zur Wiederverwendung des Siedlungsabfalls mindestens 60 M.-% betragen, bis 2035 sollen 65 M.-% erreicht werden.

  1. Veranstaltungen

4.1 Erfahrungsaustauch EDM und Recycling-Baustoffe

Am 12. April findet in Wien der zweite Erfahrungsaustausch zum EDM statt. Besonderes Interesse ist wohl auch in Bezug auf das Regierungsprogramm zu sehen, da dieses eine Reduzierung der Anforderungen auf europäische Vorgaben vorsieht. Anmeldungen sind noch möglich.

4.2 BRV-Seminar „Umsetzung der neuen Recycling-Baustoffverordnung“, Leoben

Am 24. April 2018 findet in Leoben das BRV-Seminar „Umsetzung der neuen Recycling-Baustoffverordnung“ statt.

Ziel ist dabei neben der Vorstellung der Recycling-Baustoffverordnung, auf die Beprobung und Prüfung von Recycling-Baustoffen, auf die Bezeichnungen, Einsatzmöglichkeiten sowie auf die Dokumentation und das EDM einzugehen.

Das Ganztagesseminar findet im Hotel Falkensteiner, 8700 Leoben, statt.

Zielgruppe sind dabei Vertreter von Recyclingunternehmen, Bauunternehmen und Bauherrenvertreter.

4.3 BRV-Seminar „Altlastenbeitrag für die Bau- und Recyclingwirtschaft“

Am 10. April 2018 (Wien) und am 5. Juni 2018 (Leoben) wird jeweils am Nachmittag das Thema „Altlastenbeitrag“ in Zusammenhang mit dem neuen Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2017 bzw. der Recycling-Baustoffverordnung vorgestellt. Ziel ist es, Neuerungen hinsichtlich der Abfuhr des Altlastenbeitrages aufzuzeigen. Damit werden auch die altlastenbeitragsrelevanten Regelungen des neuen Bundes-Abfallwirtschaftsplans 2017 angesprochen.

Für das schon morgen stattfindende Seminar sind noch Restplätze vorhanden.

4.4 BRV-Seminar „Verwertung von Böden und Recycling-Baustoffen nach BAWP 2017“

Am 10. April 2018 (Wien) und am 5. Juni 2018 (Leoben) bietet der BRV am Vormittag ein Halbtagesseminar zu den Neuerungen des Bundes-Abfallwirtschaftsplans an. Dieses Seminar geht auf die neuen Möglichkeiten der Verwendung von Bodenaushub bzw. auf die Erzeugung von Recycling-Baustoffen für den Recycling-Baustoff RG ein.

Gemeinsam mit dem jeweils am Nachmittag angebotenen BRV-Seminar betreffend des Altlastenbeitrages kann eine vergünstigte Tagespauschale in Anspruch genommen werden.

4.5 imh-Konferenz „Entsorgung und Recycling“

Am 25./26. April 2018 findet im Hilton Garden Inn, Wien, eine von imh in Kooperation mit dem BRV veranstaltete Konferenz „Forum Baustelle: Entsorgung und Recycling“ statt. Ziel dieser Konferenz ist die Baustellenentsorgung als Fundament eines erfolgreichen Bauvorhabens aufzuzeigen. Aufgrund der Kooperation erhält jedes BRV-Mitglied für seine Teilnehmer 25% Rabatt, ab zwei Teilnehmern 50% Rabatt auf den Normalpreis.

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der Beilage bzw. direkt bei imh (www.imh.at). Bitte vermerken Sie „BRV“ bei Ihrer Anmeldung.

4.6 FSV-Seminar „Umgang mit (kontaminiertem) Aushub – neu ab 2018“

Seit Jahren bietet die FSV in Kooperation mit dem BRV das Seminar betreffend Bodenaushubmaterial an.

Aufgrund der Neufassung des Bundes-Abfallwirtschaftsplanes wird erstmals am 8. Mai 2018 das Thema „Umgang mit Aushub“ unter den neuen Gesichtspunkten besprochen.

Das Besondere an diesem Seminar ist die Zusammenführung der umweltrechtlichen, der technischen (RVS) und der ausschreibungstechnischen (LB-VI) Anforderungen an einem einzigen Tag.

BRV-Mitglieder können dieses Seminar zu günstigeren Konditionen buchen.

Besonderer Hinweis: Alle Personen unter 32 Jahren erhalten einen 50%igen Rabatt bei dieser Veranstaltung!

 

  1. Wissenswertes

5.1 BRV auf deutschem Abbruch-Kongress

Der Geschäftsführer des BRV, Dipl.-Ing. Martin Car, wurde eingeladen im Rahmen des deutschen Abbruch-Kongresses, welcher im März 2018 in Berlin stattfand, einen Vortrag über die ÖNORM B 3151 und das System des Rückbaus vorzustellen.

900 Teilnehmer waren bei diesem Abbruch-Kongress angemeldet. Der Vortrag stieß auf großes Interesse und zeigte, dass in Österreich viele Fragen, zum Beispiel hinsichtlich der Verantwortlichkeit für den Abbruch, rechtlich besser geklärt sind als in Deutschland.