Mitgliederinformation 8/2021 – naBe-Aktionsplan

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitgliederrundschreiben Nr. 8/2021.

Besonderer Inhalt ist dabei die Veröffentlichung des naBe-Aktionsplans für nachhaltige öffentliche Beschaffung, welche vor wenigen Tagen erfolgt ist.

Weiters wurde in der letzten Mitgliederversammlung beschlossen, verstärkt Abbruchunternehmen als Mitglied zu bewerben.

Unsere nächsten Veranstaltungen:

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


 

MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 8/2021

 

  1. Technische Angelegenheiten

1.1 EN-Entwürfe zur Stellungnahme

Das Österreichische Normungsinstitut veröffentlichte vor kurzem mehrere Normenentwürfe der Europäischen Norm: CEN-Mitgliedern werden diese zur Umfrage vorgelegt. Es handelt sich dabei um auszugsweise:

  • EN 17555-1 Gesteinskörnungen für Bauwerke – Produktnorm
  • EN 17555-2 Gesteinskörnungen für Bauwerke, Teil 2: ergänzende Informationen
  • EN 13955 Leichte Gesteinskörnungen

Seitens des Österreichischen Normungsinstitutes werden diese im Komitee 051 behandelt. Seitens des BRV wirken dabei beispielsweise der Vorsitzende Kasper sowie der Geschäftsführer mit.

Die Stellungnahmefrist endet am 15. August 2021.

 

  1. Verbandsangelegenheiten

2.1 Neues BRV-Vorstandsmitglied

In der Mitgliederversammlung vom 18.6.2021 wurde aufgrund des Rücktritts von Herrn Ing. Bernd Hajek die Nachwahl eines Vorstandsmitgliedes durchgeführt: Die Mitgliederversammlung folgte dem Vorschlag des Vorstandes und wählte einstimmig Herrn Wolfgang Pauliny, MBA, MSc, Firma Entsorgungs- und Umwelttechnik GesmbH, welche auch als Gründungsmitglied des BRV gilt.

Der Vorsitzende Kasper dankte Herrn Pauliny für die Bereitschaft, für die restliche Funktionsperiode zur Verfügung zu stehen.

2.2 Neue BRV-Mitgliedschaft für Abbruchunternehmer etabliert

In der Mitgliederversammlung wurde weiters beschlossen, den Kreis der Mitgliedsunternehmen zu erweitern: Da der BRV seit 1. Jänner 2021 nationales Mitglied der europäischen Abbruchorganisation EDA ist und in Österreich als die fachliche Vertretung der Abbruchunternehmer angesehen wird, regte der Vorstand an, für die Jahr 2022 bis 2024 speziell für Abbruchunternehmer ein Eintrittsangebot einzurichten. Firmen, die ausschließlich dieser Kategorie zuzuordnen sind (und damit nur Abfallsammler- aber keine Abfallbehandlergenehmigung aufweisen) und noch kein BRV-Mitglied sind, können die Mitgliedschaft um den Mitgliedsbeitrag für 900,– Euro pro Jahr erwerben.

Der BRV wird im August daher mit einer entsprechenden Bewerbung an die Abbruchunternehmer herantreten.

Selbstverständlich besteht die Möglichkeit, auf Empfehlung Ihrer Unternehmung eine entsprechende Bewerbung durchzuführen.

 

  1. Veranstaltungen

3.1 „Baurelevante Neuerungen beim Abfallverzeichnis“ – Wien/Web

Am 14. September 2021 veranstaltet der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ein Seminar für Eingangsleiter von Baustoff-Recycling-Anlagen, welches auch für Bauleiter/innen und Bautechniker/innen von großem Interesse ist.

Das Seminar vermittelt die Grundlagen zum Thema Abfall und Abfallannahme (Schlüsselnummern, Materialeignung, Lagerung, …), die Prüf- und Dokumentationspflichten sowie die Anforderungen an den typischen Einsatz von Recycling-Baustoffen.

Dieses Seminar wird als Präsenzveranstaltung im Hause des BRV in Wien angeboten, optional ist auch eine Online-Teilnahme möglich. Zielgruppen sind Betriebsleiter, Eingangsleiter und weiteres Personal von Baustoff-Recycling-Anlagen sowie Baustellenverantwortliche.

Ihre Anmeldungen nehmen Sie bitte mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts vor.

3.2 BRV-Seminar „Neues zum Asphaltrecycling“ – Wien

Am 27. September 2021 findet in Wien ein Tagesseminar zum Thema Asphaltrecycling statt.

Mit 1. März 2021 ist die RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“ neu erschienen. Viele weitere recyclingrelevante Bestimmungen aus den Asphalt-RVS, die ebenso in letzter Zeit geändert worden sind, werden dabei erörtert. Die Ausgangsstoffe für die Aufbereitung, die Qualitätssicherung, die notwendige Leistungserklärung sowie Anwendungs-gebiete und Einsatzbeschränkungen werden von Fachpraktikern referiert.

Anmeldungen bitte mittels Anmeldeabschnitts im beiliegenden Detailfolder.

3.3 „Ausbildungskurs Abbrucharbeiten – Rückbaukundige Person“ – Wien

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband bietet von 4. bis 6.10.2021 in Wien einen Ausbildungskurs speziell für Abbrucharbeiten an.

Dieser 2 ½-tägige Ausbildungskurs bietet jene Kenntnisse, die  rückbaukundige Personen für ihre Tätigkeit aufweisen sollen.

Bitte melden Sie sich umgehend mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts an.

 

  1. Wissenswertes

4.1 naBe – Aktionsplan beschlossen

Die Entstehung des naBe-Aktionsplans geht auf eine Initiative der Europäischen Kommission zurück, bei der alle europäischen Mitgliedsstaaten aufgefordert wurden, nationale Aktionspläne zur Ökologisierung der öffentlichen Beschaffung vorzulegen.

Der naBe-Aktionsplan ist für öffentliche Auftraggeber des Bundes verbindlich zu berücksichtigen! Darüber hinaus gelten die Kriterien empfehlend für alle öffentlichen Auftraggeber (Länder, Gemeinden, öffentliche Einrichtungen, Sektorenauftraggeber, …), die dem Bundesvergaberecht unterliegen.

Der naBe-Aktionsplan verfolgt drei Ziele:

  • Verankerung der nachhaltigen Beschaffung in allen Bundesinstitutionen
  • Harmonisierung der Kriterien hinsichtlich der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung
  • Sicherung der Vorreiterrolle Österreichs bei der nachhaltigen öffentlichen Beschaffung in der EU

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie (BMK) wurde entsprechend im Ministerratsbeschluss vom 23. Juni 2021 mit der Koordinierung der Maßnahmen zur Implementierung des Österreichischen Aktionsplans zur nachhaltigen öffentlichen Beschaffung betraut.

2019 wurde eine Servicestelle für nachhaltige öffentliche Beschaffung („naBe-Plattform“) in der BBG geschaffen, um die Ziele des naBe-Aktionsplans noch besser umzusetzen. Der naBe-Aktionsplan kann unter dem Link https://www.nabe.gv.at/wp-content/uploads/2021/06/naBe-Aktionsplan-2020.pdf aufgerufen werden.

Im Kapitel 15.14 optionale Zuschlagskriterien für den Hochbau und im Kapitel 16 Spezifikationen für die Beschaffung von Leistungen im Tiefbau (inkl. optionaler Zuschlagskriterien für die Beschaffung von Leistungen im Tiefbau) wird festgehalten:

Für den Hochbau werden dabei zertifizierte Umweltmanagementsysteme nach ISO 14.001 bzw. EMAS honoriert. Zusätzliche Punkte können vergeben werden entsprechend dem Anteil an rezyklierten Gesteinskörnungen am gesamten, für die Betonherstellung verwendeten Gestein, das den Anforderungen der Recyclingbaustoff-Verordnung entspricht. Weiters gibt es die Möglichkeit, zusätzliche Punkte bei Verwendung von rezyklierter Gesteinskörnung, die direkt auf der Baustelle vor Ort erzeugt wird.

Überraschend ist, dass entgegen dem Entwurf nur die Produktion vor Ort Berücksichtigung findet und nicht in stationären Anlagen. Dies wird seitens des BRV hinterfragt werden.

Im Tiefbau muss bei Bauvorhaben, bei denen mehr als 750 t Bau- und Abbruchabfälle anfallen, bei der Ausschreibung der Planungsleistung ein konkretes Materialkonzept vorgesehen werden. Daneben muss der Auftraggeber bei der Ausschreibung der Bauleistung das entsprechende Materialkonzept berücksichtigen, indem er zumindest für folgende Elemente Mindestquoten festlegt:

  • Aufbereitung der im Bauvorhaben anfallenden Materialien und ihre Verwendung in Form von Recycling-Baustoffen vor Ort (Leistungsgruppe 58 „Materialverwertung“ der LB-VI)
  • Herstellung von Recycling-Baustoffen vor Ort unter Abgabe an Dritte als fertige Recycling-Baustoffe unter Berücksichtigung des Abfallwirtschaftsgesetzes und der Recycling-Baustoffverordnung
  • Abgabe der im Bauvorhaben selbst nicht verwertbaren Bau- und Abbruchabfälle an befugte Baustoff-Recycling-Betriebe, Sammler und Behandler zur Herstellung von Recycling-Baustoffen
  • Einsatz von Recycling-Baustoffen

Darüber hinaus müssen bituminös gebundene Deck-, Binde- und Tragschichten zumindest
10 % (bezogen auf das Gewicht) aus Recycling-Asphalt bestehen, wenn eine Recycling-Material-Zugabe gemäß der ÖNORMEN der Normenreihe B 358X-Serie oder gleichwertig zugelassen ist.

 

Beilagen

Mitgliederinformation 7/2021 – Ordentliche Mitgliederversammlung 2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitglieder-rundschreiben Nr. 7/2021.

Speziell möchten wir Sie zur ordentlichen Mitgliederversammlung des Baustoff-Recycling Verbandes am 18. Juni 2021 um 12.30 h einladen. Die Einladung mit Tagesordnung erhielten Sie schon mit getrennter Post.

Weiters verweisen wir auf die noch im Juni 2021 stattfindenden Veranstaltungen des BRV:

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen, erstmals auch wieder in Präsenz!

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


 

MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 7/2021

 

  1. Recycling-Wirtschaft


1.1  BRV-Startsitzung Gipsverwertung

Im Mai 2021 fand auf Initiative des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes die erste Sitzung zur Verwertung des Mineralstoffes „Gipsplatten“ statt.

Mit 1. April 2021 wurde im Rahmen der Deponieverordnungsnovelle die Verwertung von Gips ab dem Jahre 2026 vorgeschrieben; durch ein Deponierungsverbot für Gipsplatten (mit Ausnahme verunreinigter Platten sowie nicht verwertbarer Materialien) wird zwingend in ganz Österreich die Gipsplattenverwertung vorgesehen. Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband kümmert sich seit seiner Gründung im Jahre 1990 um die Verwertung mineralischer Baurestmassen. Gips bzw. Gipsplatten sind damit ebenso im zentralen Fokus. Darüber hinaus widmet sich der BRV seit Jahren dem sortierten Rückbau und damit der getrennten, sortenreinen Erfassung von Baurestmassen. Bislang wurde Gips gemeinsam mit Bauschutt fast ausschließlich einer Deponierung zugeführt, das wird sich ändern müssen.

Die neuen rechtlichen Anforderungen werden dazu führen, dass die Logistik für die getrennte Sammlung von Gips aufgebaut werden muss und zudem Verwertungsgrundlagen (Stand der Technik) sowohl für Abbruchunternehmer als auch für Behandler festgelegt werden müssen.

Wenngleich durch die mehrjährige Übergangsfrist ein gewisser zeitlicher Rahmen vorgesehen ist, möchte der Österreichische Baustoff-Recycling Verband seinen aktiven Beitrag dazu leisten, die Verwertung von Gipsplatten zu forcieren und mitzuhelfen, Grundlagen für Bauausführende und Verwerter von derartigen Materialien zu etablieren.

 

  1. EU und Ausland

2.1  Europäischer Baustoff-Recycling Award 2020 an die Schweiz verliehen

Die EQAR, die European Quality Association for Recycling, fördert seit Jahren mit dem EQAR-Award Persönlichkeiten, Unternehmen, Verbände und Hochschulen für ihr Engagement, Innovation oder herausragende Recycling-Projekte. In diesem Jahr wird der Preis zum 4. Mal vergeben.

Pandemiebedingt konnte die Preisverleihung nicht im Rahmen eines Kongresses im vergangenen Jahr abgehalten werden, wurde demgemäß in einer Videoveranstaltung vor wenigen Tagen an den Verband arv Baustoffrecycling Schweiz mit seinem Projekt ARVIS 4.0 vergeben.

Dem ARV gelang die Konzeption und Einführung eines einheitlichen integrierten Systems zur Harmonisierung der Kontrollkriterien für die Inspektion von Sortier- und Aufbereitungsanlagen von z.B.: Bauschutt und Altholz in der Schweiz, verbunden mit einer Harmonisierung des Schweizerischen Standards für die Erfassung von Abfallströmen.

Auch aus Österreich erfolgten zwei Nominierungen. Diesen Einreichern wurde die Möglichkeit eingeräumt, bei Weiterverfolgung ihrer Projekte diese bei der nächsten Ausschreibung im Jahre 2022 einzureichen.

2.2  Neue Publikationen Europäischer Abbruchverband

Der Europäische Abbruchverband, bei dem der Österreichische Baustoff-Recycling Verband das nationale Mitglied ist, hat dieser Tage auf zwei neue Publikationen in Englisch hingewiesen:

„Decontamination of hazardous substances“ (Dekontamination gefährlicher Substanzen), in dem die wichtigsten gefährlichen Abfälle auf Baustellen (z.B.: Asbest, Silicatstaub, PCB, Dioxine, Blei, Chrom VI, Arsen, Cyanide und auch radioaktive Abfälle) angesprochen werden.

Die Broschüre kann kostenlos bei der Geschäftsstelle des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes als Druckversion angefordert werden. Nähere Informationen und die digitale Version können auch unter www.decontaminationinstitute.org eingesehen werden.

Die EDA (European Demolition Association) hat selbst ebenfalls eine englische Broschüre „carriers for demolition and recycling“ (Geräte für Abbruch und Verwertung) herausgegeben.

Diese in Englisch verfasste Broschüre erklärt die einzelnen Elemente derartiger Geräte, unterschiedliche Typen der Abbruchmaschinen, Schutzeinrichtungen für den Geräteführer sowie den Abbruchvorgang.

Diese englischsprachige Broschüre kann unter www.europeandemolition.org digital heruntergeladen werden sowie beim Österreichischen Baustoff-Recycling Verband kostenlos in Druckfassung angefordert werden.

 

  1. Verbandsangelegenheiten

 

3.1  Ordentliche Mitgliederversammlung 2021

Die ordentliche Mitgliederversammlung des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes (BRV) findet am 18. Juni 2021 ab 12.30 h in 1040 Wien, Karlsgasse 5, statt. Wir laden alle Mitglieder des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes dazu ein, an der Mitgliederversammlung persönlich – aus Hygienegründen nach Anmeldung (siehe Beilage) teilzunehmen. Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, bieten wir zusätzlich die Möglichkeit, per Video zur Sitzung zugeschaltet zu werden.

Als Tagesordnung wurde Folgendes festgelegt:

1)   Begrüßung, Feststellung der Beschlussfähigkeit und Genehmigung der Tagesordnung

2)   Genehmigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung

3)   Tätigkeitsbericht 2020

4)   Jahresrechnung 2020 und Entlastung des Vorstandes und der Geschäftsführung

5)   Nachwahl eines Vorstandsmitglieds

6)   Festlegung der Schwerpunkte 2021/2022
7)   Mitgliedsbeitrag

8)   Budgetvorschau 2021

9)   Allfälliges

Wir freuen uns, Sie zu einem gemeinsamen Mittagsimbiss und anschließender Mitgliederversammlung herzlich begrüßen zu dürfen.

3.2  Ordentliche Mitgliederversammlung des GSV

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung des BRV (siehe oben) findet für Mitglieder des Österreichischen Güteschutzverbandes Recycling-Baustoffe (GSV) die ordentliche Mitgliederversammlung 2021 ab 14 h in 1040 Wien, Karlsgasse 5, statt.

Eine getrennte Einladung zu dieser statutengemäßen Veranstaltung des GSV haben Sie mit separater Post erhalten.

3.3  Baustoff-Recycling in Österreich – Anlagenverzeichnis

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband veröffentlicht im Frühjahr zu Beginn der Bausaison das Mitglieder- und Anlagenverzeichnis der im Österreichischen Baustoff-Recycling Verband tätigen Unternehmen.

Dieses Verzeichnis wird in gedruckter Form an über 5.500 Direkt-Mailing-Adressen zielgerecht gemeinsam mit weiteren Unterlagen versendet. Damit wird allen Gemeinden Österreichs, aber auch wichtigen Auftraggebern, vielen Baufirmen und allen Kunden des BRV diese aktuelle Information zu den Mitgliedern des Baustoff-Recycling Verbandes und damit zu Ihrem Betrieb gegeben.

Dieses Verzeichnis enthält auch von jenen Betrieben, die die Annahme- und Abgabepreise bekannt gegeben haben, die entsprechende Auflistung. Die aktuelle Ausgabe wird Ihnen demnächst in gedruckter Form ebenso zugestellt werden.

Die digitale Fassung können Sie gerne auf der Homepage des BRV unter dem Link http://brv.at/media/_MEDIA/BRV/ALV.pdf einsehen und downloaden.

 

3.4  Güteschutz – Neuauflage Frühjahr 2021

Der Österreichische Güteschutzverband Recycling-Baustoffe legt dieser Tage neu das Verzeichnis der qualitätsgesicherten Recycling-Baustoffe und mobilen Recycling-Anlagen auf.

Diese Broschüre führt alle dem Güteschutz unterliegenden und nach der Richtlinie für Recycling-Baustoffe, 10. Auflage, sowie Richtlinie für Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien, 1. Auflage, geprüften Recycling-Baustoffe an. Weiters sind jene mobilen Recycling-Anlagen angeführt, welche nach der Richtlinie für mobile Aufbereitung von mineralischen Baurestmassen und Bodenaushubmaterial, 2. Auflage, geprüft und mit dem Gütezeichen für mobile Recycling-Anlagen ausgezeichnet sind.

Diese Broschüre ergeht ebenfalls an alle Gemeinden Österreichs sowie eine Vielzahl an Auftraggebern und Bauunternehmen.

Die Liste enthält die jeweiligen Produzenten (Baustoff-Recycling-Betriebe) mit ihrer Betriebsstätte und dem jeweiligen produzierten Material. Weiters werden die jeweiligen bautechnischen und umwelttechnischen Parameter angeführt.

Die gedruckte Fassung erhalten die Mitglieder des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes und des Güteschutzverbandes Recycling-Baustoffe demnächst mit einer getrennten Aussendung.

 

  1. Veranstaltungen

 

4.1  BRV-Seminar „Eingangsleiter Baustoff-Recycling“ – Wien

Am 10. Juni 2021 veranstaltet der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ein Seminar für Eingangsleiter von Baustoff-Recycling-Anlagen, welches auch für Bauleiter/innen und Bautechniker/innen von großem Interesse ist.

Das Seminar vermittelt die Grundlagen zum Thema Abfall und Abfallannahme (Schlüsselnummern, Materialeignung, Lagerung, …), die Prüf- und Dokumentationspflichten sowie die Anforderungen an den typischen Einsatz von Recycling-Baustoffen.

Dieses Seminar wird erstmals wieder als Präsenzveranstaltung im Hause des BRV in Wien angeboten. Zielgruppen sind Betriebsleiter, Eingangsleiter und weiteres Personal von Baustoff-Recycling-Anlagen sowie Baustellenverantwortliche.

Ihre Anmeldungen nehmen Sie bitte mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts vor.

4.2  BRV-Seminar „Neues zur Deponieverordnung“ – Leoben

Die guten Gesundheitsbedingungen erlauben es, dass wir wieder zu Ihnen in die Bundesländer kommen: am 15. Juni 2021 findet in Leoben ein Halbtagesseminar über Neuerungen zur Deponieverordnung statt. Neben der am 1. April 2021 veröffentlichten Novelle werden die sich daraus ergebenden Konsequenzen, die deponierelevanten Änderungen aufgrund der Abfallverzeichnisverordnungsnovelle, die sich vorwiegend mit 1.1.2022 auswirken, sowie deponierelevante Teile der AWG-Rechtsbereinigungsnovelle 2019 vorgestellt.

Zielgruppen sind Recycling-Betriebe, Poliere, Bauleiter, Baumeister, Deponiebetreiber aber auch Bauherrenvertreter und Behördenvertreter.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den Anmeldeabschnitt im beiliegenden Folder.

4.3  BRV-Seminar „Neues zum Asphaltrecycling“ – Leoben

Ebenso in Leoben findet am 16. Juni 2021 ein Tagesseminar zu dem Thema Asphaltrecycling statt.

Mit 1. März 2021 ist die RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“ neu erschienen. Viele weitere recyclingrelevante Bestimmungen aus den Asphalt-RVS, die ebenso in letzter Zeit geändert worden sind, werden dabei erörtert. Die Ausgangsstoffe für die Aufbereitung, die Qualitätssicherung, die notwendige Leistungserklärung sowie Anwendungsgebiete und Einsatzbeschränkungen werden von Fachpraktikern referiert.

Dieses Seminar findet am 16. Juni in Leoben und weiters am 27.9.2021 in Wien statt.

Hinweis: Kombinieren Sie die beiden in Leoben stattfindenden Seminare „Neues zur Deponieverordnung“ und „Neues zum Asphaltrecycling“ und nützen Sie die Annehmlichkeit des Falkensteiner Hotels mit daneben befindlicher Therme.

Anmeldungen bitte mittels Anmeldeabschnitts im beiliegenden Detailfolder.

 

  1. Wissenswertes

 

5.1  Merkblatt „Herstellung von Recycling-Baustoffen gemäß Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2017“

Der ÖWAV hat in einem Merkblatt die korrekte Handhabung und Bezeichnung von Recycling-Baustoffen gemäß Bundes-Abfallwirtschaftsplan 2017 aufgezeigt, insbesondere in Hinblick auf die dafür zulässigen Inputmaterialien.

Da im Gegensatz zu Recycling-Baustoffen gemäß Recycling-Baustoffverordnung (RBV) die einheitliche Kennzeichnung von Recycling-Baustoffen gemäß BAWP 2017 nicht eindeutig geregelt ist, wird im Rahmen dieses Merkblattes eine einheitliche Bezeichnung im Einklang mit sonstigen geltenden Normvorschriften vorgeschlagen.

Dabei werden folgende Begriffsbestimmungen verwendet:

NG:     natürliche Gesteinskörnung aus mineralischen Vorkommen, die keiner Aufbereitung oder ausschließlich einer mechanischen Aufbereitung unterzogen wurde

NRG:   Mischgranulat einer natürlichen Gesteinskörnung und einer rezyklierten Gesteinskörnung, wobei der Anteil der rezyklierten Gesteinskörnung über weniger als 50 Masseprozent (M.-%) liegt.

RG:     Rezykliertes Granulat mit einem Masseanteil von mindestens 50 % Gestein (natürliches und/oder rezykliertes) sowie allenfalls auch Beton und/oder Asphalt.

Das Merkblatt kann beim ÖWAV bezogen werden.

Der BRV wird, auch auf Ersuchen des ÖWAV, die Richtlinie für Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien in den nächsten Wochen neu auflegen und diese Bezeichnungen in die Richtlinie übernehmen. Die Richtlinie für Recycling-Baustoffe aus Aushubmaterialien ist eine wichtige vergaberelevante Grundlage, da diese auch mit der neuen Version der standardisierten Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur als vereinbarter Stand der Technik angeführt ist.

Beilagen

Mitgliederinformation 6/2021 – Entwurf AWG-Novelle 2021 – Kreislaufwirtschaftspaket

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitglieder-rundschreiben Nr. 6/2021.

Derzeit befindet sich eine AWG-Novelle in Begutachtung, die wir im beiliegenden Rundschreiben kurz vorstellen.

Wir möchten Sie auf unsere aktuellen Ausbildungskurse hinweisen:

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


 

MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 6/2021

  1. Rechtsangelegenheiten

 

1.1  Entwurf AWG-Novelle 2021 – Kreislaufwirtschaftspaket

Im Juni 2018 wurde das sogenannte Kreislaufwirtschaftspaket der Europäischen Union im Amtsblatt der EU veröffentlicht. Darin soll eine stärker kreislauforientierte Wirtschaft forciert werden, bei der es darum geht, den Wert von Produkten, Stoffen und Ressourcen innerhalb der Wirtschaft so lange wie möglich zu erhalten, um möglichst wenig Abfall zu erzeugen. Ein Ziel dabei ist die Förderung des Recyclings und die Nutzung dieser Ressourcen auch als Rohstoff.

Das Kreislaufwirtschaftspaket umfasst neben weiteren Zielvorgaben, wie das Recycling von Siedlungsabfällen (2023: mind. 65 %) auch spezifische Ziele für Verpackungen (2030: 70 %). Diese Vorgaben des Kreislaufwirtschaftspaketes sollen im AWG verankert und betreffend Verpackungen in der Novelle der Verpackungsverordnung präzisiert werden.

In Bezug auf die Deponierung dürfen Abfälle, die nach den Vorgaben der Abfallrahmenrichtlinie für die Vorbereitung der Wiederverwendung oder das Recycling getrennt zu sammeln waren, nicht auf Deponien entsorgt werden. Diese Vorgaben wurden in einer Novelle der Deponieverordnung präzisiert.

Weiters zählt der Verkehrssektor zu den Hauptverursachern von Treibhausgasemissionen. Zielsetzung der Bundesregierung ist ein verstärkter Transport „bahnaffiner Güter“ auf der Schiene, um damit einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion von Emissionen im Straßenverkehr zu leisten.

Die derzeitige Bestimmung im AWG 2002 hinsichtlich der Verlagerung von Abfalltransporten auf die Schiene wird daher adaptiert, um dieser Zielsetzung besser Rechnung zu tragen. Abfälle sind Güter, die als bahnaffin gelten, also sich in der Regel gut dazu eignen, mit der Bahn transportiert zu werden. Schiffe und LKW mit alternativen Antrieben (Elektro) kommen als Verkehrsmittel bei gleichwertigem oder geringerem Schadstoffpotential ebenfalls in Betracht. Die Verpflichtung zur Nutzung der Bahn ist jedoch dann entfallen, wenn sich die Strecke, die jedenfalls per LKW gefahren werden muss, durch die Verlagerung des Transportes auf die Schiene nicht wesentlich verkürzt, d.h., wenn zumindest 25 % der Gesamtstrecke weiterhin auf der Straße zurückzulegen wären.

Transporte von Abfällen ab 3 Tonnen mit einer Transportstrecke auf der Straße von über
300 km haben in Österreich ab 1. Jänner 2023, mit 200 km ab 1. Jänner 2024 und mit 100 km ab 1. Jänner 2025 per Bahn oder gleichwertig zu erfolgen.

Hinsichtlich der Begrifflichkeit „Bau- und Abbruchabfälle“, die auch in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie Verwendung findet, erfolgt nun eine Definition, dass dies Abfälle sind, die durch Abbrucharbeiten entstehen, wie z.B.: Ziegelabbruch. Bislang hatten Experten des BMK zeitweise die Ansicht vertreten, es könnte sich dabei auch um Jausenabfälle der Bauarbeiter handeln.

Die Meldung des Abfallbeauftragten soll erleichtert und durch eine Angabe in den Stammdaten als Kontaktperson des betroffenen Betriebes erfolgen.

Transporteure von Abfällen sind registrierungspflichtig. Es ist vorgesehen, dass sich alle Transporteure von Abfällen auf edm.gv.at registrieren.

Wesentliche Inhalte der AWG-Novelle behandeln das Regime der erweiterten Herstellerverant-wortung, die Genehmigung von Sammel- und Verwertungssystemen, das Thema Verpackungen, das Heben der Recyclingquote für Siedlungsabfälle und vieles mehr, was in der oben verkürzten Beschreibung der Novelle nicht enthalten ist. Der BRV plant, zu der Novelle eine Stellungnahme abzugeben. Bei Interesse übersenden wir Ihnen gerne den Entwurf bzw. Erläuterungen dazu.

 

  1. Recycling-Wirtschaft


2.1  Neue Ausbildungsordnung Entsorgungs- und Recyclingfachkraft

Mit Bundesgesetzblatt II 199/2021 wurde Ende April die Verordnung über die Berufsausbildung im Lehrberuf Entsorgungs- und Recyclingfachkraft (Entsorgungs- und Recyclingfachkraft-Ausbildungsordnung) veröffentlicht.

Der Lehrberuf ist weiterhin mit einer Lehrzeit von 3 Jahren eingerichtet.

Die theoretische Prüfung entfällt, wenn die letzte Klasse der fachlichen Berufsschule positiv absolviert oder der erfolgreiche Abschluss einer die Lehrzeit ersetzenden berufsbildenden mittleren oder höheren Schule nachgewiesen ist.

Für bestehende Lehrlinge, die bis 30. April 2021 im Lehrberuf Entsorgungs- und Recycling-fachmann – Abfall ausgebildet wurden und die gemäß Lehrvertrag zu diesem Zeitpunkt die Lehrzeit noch nicht beendet haben, können gemäß der im Absatz 3 und 4 angeführten Ausbildungsordnung bis zum Ende der vereinbarten Lehrzeit weiter ausgebildet werden.

  1. EU und Ausland 

3.1  CEN/TC 350/SC1 „circular economy“ konstituiert

Am 4. Mai 2021 hat sich das neue Subkomitee „Kreislaufwirtschaft“ des CEN/TC 350 konstituiert. Dieses Komitee wurde auf Initiative Dänemarks gegründet und soll in Abstimmung mit bestehenden CEN-Ausschüssen thematisch die Kreislaufwirtschaft im Baubereich (Hochbau, Tiefbau) umfassen.

Seitens des Österreichischen Normungsinstitutes (ASI) wurde im Spiegelgremium beschlossen, dass Dipl.-Ing. Martin Car als head of delegates für Österreich in diesem Gremium teilnimmt.

Zentrale Themen aus Sicht des Baustoff-Recycling Verbandes werden dabei „green procurement“ (recyclingbetonte Ausschreibung und Vergabe) als auch „demolition“ (Rückbau) und Fragen der Besserstellung von Sekundärmaterialien im Baubereich sein.

3.2  Europäischer Abbruchverband „EDA“: Industriereport

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ist Mitglied der EDA, des Europäischen Abbruchverbandes.

Als Herausgeber des europäischen Industriereportes 2021 ersucht EDA um Mitwirkung hinsichtlich einer Online-Befragung, die ca. 5 Minuten dauert und sich an „Contractors“ (Abbruchunternehmer) sowie „Suppliers“ (Hersteller/Verkäufer von Geräten für Abbruch-unternehmer) richtet.

Die Umfrage ist vollkommen anonym und soll den aktuellen Stand hinsichtlich Abbrüchen in Europa wiederspiegeln. Wir ersuchen Sie daher, diesen Fragebogen möglichst zu beantworten und damit auch die Position Österreichs besser wiedergeben zu können. Bitte folgen Sie nachstehenden Links:

Alle, die sich an der Umfrage beteiligen, haben freien Zugang zum Industriereport 2021.

 

  1. Veranstaltungen

 

4.1  BRV-Ausbildungskurs „Recycling-Fachperson“ – Wien und Webseminar

Am 11./12. Mai 2021 findet eine Hybridveranstaltung (also in Präsenz, Wien, und auch über Video) als Ausbildungskurs „Recycling-Fachperson“ statt.

Die Kursmaßnahme richtet sich an all jene Personen, die sich über eine Einführung ins Abfallrecht, über das Baustoff-Recycling sowie über weitere Details (Probenahme, Arbeitssicherheit, Güteschutz, …) informieren wollen.

Anmeldungen nehmen wir noch gerne mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts an.

 

4.2  BRV-Seminar „Neues zur Deponieverordnung“ – Webseminar

Am 27. Mai 2021 findet ein Hybridseminar (Präsenzveranstaltung in Wien und gleichzeitig per Video) zu aktuellen Neuerungen der Deponieverordnung statt.

Mit 1. April 2021 wurde die Deponieverordnung novelliert. Themen dabei sind das Deponierungsverbot gewisser Baustoffe wie Gipsplatten, Beton, Asphalt oder Straßenaufbruch. In dem Seminar werden neben den Neuerungen der  Deponieverordnung auch im Zusammenhang stehende Themen wie die AWG-Novelle oder die Abfallverzeichnisverordnungs-änderungen angesprochen.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den Anmeldeabschnitt im beiliegenden Folder.

4.3  ÖWAV-Webinar „Mobile Abfallbehandlungsanlagen“

In Kooperation mit dem Österreichischen Wasser- und Abfallwirtschaftsverband und dem Österreichischen Baustoff-Recycling Verband wird am 11. Mai 2021 ein Webinar zum Thema „Mobile Abfallbehandlungsanlagen“ über Microsoft-Teams angeboten. Neben rechtlichen Rahmenbedingungen wird auch die Frage hybride Nutzung von mobilen Abfallbehandlungs-anlagen sowohl als Teil von ortsfestem als auch im mobilen Einsatz angesprochen.

Mitglieder des Baustoff-Recycling Verbandes erhalten für diese Veranstaltung ebenfalls vergünstigte Konditionen.

Anmeldungen können per E-Mail an grassl@oewav.at durchgeführt werden.

4.4  Eingangsleiter Baustoff-Recycling

Am 10. Juni 2021 bieten wir in Wien eine Veranstaltung für Eingangsleiter von Baustoff-Recycling-Anlagen an.

Hauptinhalt dieses Seminartages ist die Frage der geeigneten Schlüsselnummern, Prüfpflichten, Dokumentationspflichten sowie Anforderungen an den Output von Materialien bzw. die Frage des jeweiligen Abfallendes.

Zielgruppe dieses Seminars sind Betriebsleiter, Eingangsleiter, weiteres Personal von Baustoff-Recycling-Anlagen, aber auch von Deponien.

Für Ihre Anmeldung liegt der Kursfolder inkl. Anmeldeabschnitt bei.

Beilagen

Mitgliederinformation 05/2021 – Standardisierte Leistungsbeschreibung für den Tiefbau aktualisiert

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitglieder-rundschreiben Nr. 5/2021.

Mit 1. Mai 2021 erscheint eine neue Version der LB-VI, der Standardisierten Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur. Näheres über Neuerungen (z.B. Ausschreibungstexte für den Deponiebau, für chemische Analysen) können Sie dem beiliegenden Rundschreiben entnehmen.

Auch die Neufassung der technischen ÖNORM B 3151 für den Rückbau wird zur Stellungnahme aufgelegt.

Wir möchten Sie auf unsere aktuellen Ausbildungskurse hinweisen:

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


 

 

MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 5/2021

 

  1. Technische Angelegenheiten

1.1  ÖNORM B 3151 im Stellungnahmeverfahren

Das Austrian Standards Institute wird mit 1. Mai 2021 die ÖNORM B 3151 „Rückbau von Bauwerken als Standardabbruchmethode“ als Entwurfsfassung zur Begutachtung auflegen.

Die derzeitige Fassung der ÖNORM B 3151 stammt aus Dezember 2014 und berücksichtigt nicht die Novelle der Recycling-Baustoffverordnung. Zwischenzeitlich ist auch die ÖNORM B 2251 „Abbrucharbeiten – Werkvertragsnorm“ neu aufgelegt worden (1. September 2020). Diese Neuauflage führte unter anderem auch dazu, dass die ÖNORM B 3151, die schon 2019 im Stellungnahmeverfahren war, neuerlich überarbeitet werden musste.

Die unter der Leitung von BRV-Geschäftsführer Car in einem Normenarbeitsausschuss erstellte Fassung berücksichtigt neben der Novelle der Recycling-Baustoffverordnung nunmehr alle im Jahre 2019 abgegebenen Stellungnahmen. Weiters wurde aus der ÖNORM B 2251 die Objektbeschreibung in überarbeiteter Form übernommen und ein Verzeichnis typischer vorkommender Abfälle als Anhang E neu aufgenommen.

Mit der Herausgabe der Norm ist frühestens im Herbst 2021 zu rechnen. Je nach Ausgabedatum ist dabei auch angedacht, die in der Begutachtungsfassung angeführten Schlüsselnummern auf die Fassung 2022 der Abfallverzeichnisverordnung zu aktualisieren.

 

  1. EU und Ausland

2.1  Europäischer Abbruchverband: Industriereport

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ist Mitglied der EDA, des Europäischen Abbruchverbandes.

Als Herausgeber des europäischen Industriereportes 2021 ersucht EDA um Mitwirkung hinsichtlich einer Online-Befragung, die cirka 5 Minuten dauert und sich an „Contractors“ sowie „Suppliers“ richtet.

Die Umfrage ist vollkommen anonym und soll den aktuellen Stand hinsichtlich Abbrüchen in Europa wiederspiegeln. Wir ersuchen Sie daher, diesen Fragebogen möglichst zu beantworten und damit auch die Position Österreichs besser wiedergeben zu können. Bitte folgen Sie nachstehendem Link: EDA Industry Survey – 2021 – EDA (europeandemolition.org)

 

  1. Verbandsangelegenheiten

3.1  BRV-Pressemitteilung Deponieverbot

Mit 7. April 2021 sandte der Österreichische Baustoff-Recycling Verband eine Pressemitteilung an die Fachpresse betreffend des Deponieverbotes für Beton, Asphalt und Straßenaufbruch unter Hinweis, dass Baustoff-Recycling die erste Wahl sei.

Die Pressemitteilung http://brv.at/pressespiegel/ fand guten Niederschlag, beispielsweise veröffentlichte die Österreichische Bauzeitung einen zweiseitigen Bericht dazu.

3.2  Neue BRV-Arbeitsgruppe Substrate

Das Thema der Verwertung von Ziegeln bzw. Mauerwerk beschäftigt den BRV schon seit Beginn an.

Schon vor Jahren wurde versucht, gemeinsam mit der BOKU im Rahmen eines Forschungsprojektes das Thema „Green Concrete“ zu initiieren, welches durchaus erfolgreiche Ergebnisse verzeichnete.

Nunmehr wurde eine weitere Initiative gestartet – die Verwertung von Hochbaurestmassen für Substrate. Hierbei wird zwischen Dachbegrünungen und landwirtschaftlicher Anwendung differenziert.

Einzelne Vorbesprechungen in Kleingruppen mit Anwendern und Herstellern fanden im Zeitraum Oktober bis April 2021 statt. Es ist geplant, eine entsprechende Richtlinie für derartige Anwendungen zu erstellen und in Abstimmung mit aktuellen Normen und anderen Rechtsgrundlagen eine Basis für die Verwertung von sortierten Hochbaurestmassen für diesen Anwendungsbereich zu schaffen.

 

  1. Veranstaltungen

 

4.1  Abfallrechtliche Registrierungs-,  Registrierungs-, Aufzeichnungs-
und Meldepflichten für Bau- und Recycling-Betriebe – Webseminar

Am 28. April 2021 bietet der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ein Halbtagesseminar online zum obigen Thema an.

Das Seminar richtet sich an Recyclingbetriebe, Deponiebetriebe und Baubetriebe. Seitens einer Behördenvertreterin werden aus Sicht des Bescheidgebers, durch einen Baupraktiker aus Sicht der Bauwirtschaft, die notwendigen Pflichten ausgezeigt.

Anmeldungen bitte mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts.

4.2  Ausbildungskurs „Abbrucharbeiten – Rückbaukundige Person“

Vom 3. bis 5. Mai 2021 wird ein Ausbildungskurs für Abbrucharbeiten angeboten. Dieser BRV-Kurs bietet auch das Grundlagenwissen für Rückbaukundige Personen.

Der Kurs ist fast ausgebucht – für letzte Anmeldungen siehe bitte unter www.brv.at/events/ausbildungskurs-abbrucharbeiten-rueckbaukundige-person-18/.

4.3  Ausbildungskurs „Recycling-Fachperson“ – Wien und Webseminar

Vom 11. bis 12. Mai 2021 wird ein BRV-Ausbildungskurs für Recycling-Fachpersonen in Wien als Hybridveranstaltung angeboten. Neben der persönlichen Anwesenheit gibt es auch die Möglichkeit, dieses Seminar als Webseminar zu besuchen.

Das Seminar vermittelt Grundwissen an interessierte Bautechniker, Recyclingbetriebe, Planer und Bauherren zum Thema Baustoff-Recycling.

Nähere Informationen sowie Anmeldemöglichkeit können der Beilage entnommen werden.

4.4  BRV-Seminar „Neues zur Deponieverordnung“ – Webseminar

Am 27. Mai 2021 bietet der BRV ein Hybridseminar in Wien an. Dieses Seminar kann neben der Präsenzteilnahme auch über Web besucht werden.

Mit 1. April 2021 erfolgte eine Novellierung der Deponieverordnung, die unter anderem das Verbot der Deponierung von Gips, gewissen Baurestmassen sowie KMF in den kommenden Jahren vorsieht. Grundlagen zur Deponierung von Baurestmassen sowie diese Neuerungen im Zusammenhang auch mit weiteren Novellen (AVV-VO, AWG, …) werden profund vorgestellt.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den Anmeldeabschnitt im beiliegenden Folder.

 

  1. Wissenswertes

 

5.1  Montanuniversität Leoben: Stellenausschreibung Arbeitsgruppenleiter

Am Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft ist die Stelle eines Senior Scientists (Arbeitsgruppenleiter) für die Arbeitsgruppe „Abfallwirtschaft und future waste“ zu besetzen. Die Stelle ist vorerst auf 3 Jahre befristet ausgeschrieben. Es ist aber davon auszugehen, dass bei Erfolg ein langfristiger Vertrag zustande kommen wird.

Es handelt sich bei dieser Stelle um eine global finanzierte Stelle, die Potential für eine wissenschaftliche Karriere bietet. Aufgrund der praxisnahen Themen ist die Stelle durchaus interessant für Bewerber aus der Industrie/Wirtschaft, die eine Uni-Karriere anstreben.

Bei Interesse folgen Sie bitte dem Link zur Ausschreibung:

https://www.avaw-unileoben.at/media/MBL_892021_-_Stellenausschreibungen_1.pdf

5.2  Neuauflage Standardisierte Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur

Mit 1. Mai 2021 erfolgt eine Neuauflage der LB-VI, der Standardisierten Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur, Ausgabe Version 06.

Es handelt sich um eine verbesserte aktualisierte Version, mit zahlreichen Änderungen und Umsetzung der überarbeiteten RVS 08.03.01 „Erdarbeiten“. Besonders zu erwähnen ist dabei die neue Leistungsgruppe 55 Deponiebau sowie die neue Leistungsgruppe 91 chemische Untersuchungen einmalig anfallender Abfälle und Wässer. Die neue LG 55 Deponiebau bietet die Möglichkeit, Dichtschichten, Tondichtungsbahnen, PE-HD Dichtungsbahnen, mineralische und geotextile Flächenfilter auszuschreiben, wobei auch Rohrleitungen, Deponiebau und Positionen für die Rekultivierung enthalten sind.

In der neuen LG 91 „chemische Untersuchungen einmalig anfallender Abfälle und Wässer“ ist es nun möglich, die Projekt-, Koordinierungs- oder Einbautenbesprechungen, die Probenahmenplanung, Probenahme der Feststoffe als auch Wässer, die Analytik der Feststoffblöcke, die Analytik der Eluate und Feststoffe und Wässer, Probenahme-, Analysenberichte, Beurteilungen, Gutachten, Zuordnungen als auch die abfalltechnische Baubetreuung und Sondierungen zum Zwecke der Probenahmen durch den Auftragnehmer auszuschreiben.

Die neue Version der LB-VI greift auf den Standard der ÖNORM A 2063, Ausgabe Juli 2015, zu.

Insbesondere wird darauf verwiesen, dass die gesamte LB-VI 06 die neuen Begriffe der RVS 08.03.01 „Erdarbeiten“ enthält, welche aufgrund der Zurückziehung der ÖNORM B 2205 und der neuen europäischen Norm EN 16907, Teile 1 bis 6, überarbeitet wurde. Die bisher gültigen Bodenklassenbezeichnungen der ÖNORM B 2205 sind in der LB-VI 06 daher nicht mehr zu finden (Anmerkung: Die neue RVS wird voraussichtlich mit 1. August veröffentlicht werden.)

Hinsichtlich Verwertung wird im Punkt 1.6.1 auf die Rechtsbasen (AWG, RBV, BAWP) verwiesen sowie auf die Recycling-Börse-Bau. Hinsichtlich der Verwendung von Recycling-Baustoffen werden die Anforderungen der Richtlinie für Recycling-Baustoffe verlangt, welche die Verpflichtungen und Anforderungen der Recycling-Baustoffverordnung und des Bundes-Abfallwirtschaftsplans berücksichtigt.

Im Punkt 1.6.4 wird bei der Verwertung oder Wiederverwendung von Aushubmaterialien zusätzlich das BRV-Merkblatt „Verwertung und Wiederverwendung von Aushubmaterial“, herausgegeben vom Österreichischen Baustoff-Recycling Verband, verlangt.

Weitergehende Informationen bietet der Herausgeber der LB-VI, die Österreichische Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr im Rahmen von Seminaren an (LB-VI 06 – Update-Seminare: 1.6.2021/Salzburg; 29.6.2021/Leoben; 1.7.2021/Wien).

Anmeldungen unter www.fsv.at.

 

  1. Allgemeines

 

6.1  Unterstützung bei Diplomarbeit

Unten stehend übermitteln wir Ihnen einen Link zur Umfrage zum Thema „Potentiale von Absiebmaterialien beim Baustoff-Recycling“ und laden Sie ein, den Diplomanden, Herrn Dominik Saladak, hier zu unterstützen; gerne kann diese auch verteilt werden.

https://www.umfrageonline.com/s/01240c4

Mitgliederinformation 04/2021- Deponieverordnungsnovelle

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Beilage finden Sie das Mitgliederrundschreiben Nr. 4 aus 2021.

Wir möchten Sie mit diesem Rundschreiben hauptsächlich über die Änderung der Deponie-
verordnung 2008 informieren, die am 1. April 2021 mit Bundesgesetzblatt II Nr. 144/2021 kundgemacht wurde.

Neben diesem Rundschreiben erhalten Sie Detailinformationen zur Deponieverordnung in
unseren Spezialseminaren (siehe unten).

Weiters möchten wir Sie auf unsere nächsten Seminare hinweisen:

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


 

 

MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 4/2021

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1 Deponieverordnungsnovelle

Mit BGBl. II Nr. 144/2021 erfolgte die Änderung der Deponieverordnung 2008.

Eine zentrale Bedeutung für das Baustoff-Recycling ist durch die Ergänzung des § 1 hinsichtlich Kreislaufwirtschaft in Kraft getreten: zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft soll im Einklang mit der Abfallhierarchie angestrebt werden, dass Abfälle, die sich zum Recycling und anderen Formen der Verwertung eignen, zukünftig nicht auf Deponien zur Ablagerung angenommen werden.

Da die Novelle eine Vielzahl an Änderungen enthält, wird auszugsweise auf Folgende hingewiesen:

  • Folgende Abfälle können ab 1.2024 nicht mehr auf einer Deponie abgelagert werden:
  • SN 31407 Keramik, eingeschränkt auf Ziegel aus der Produktion
  • SN 31410 Straßenaufbruch
  • SN 31411-34 Bodenaushub (technisches Schüttmaterial, das weniger als 5 Vol-% bodenfremde Bestandteile enthält)
  • SN 31411-34 Bodenaushub (technisches Schüttmaterial, ab 5 Vol.-% bodenfremder Bestandteile)
  • SN 31427 Betonabbruch
  • SN 31427-17 Betonabbruch (nur ausgewählte Abfälle aus Bau- und Abrissmaßnahmen)
  • SN 31467 Gleisschotter
  • SN 54912 Bitumen, Asphalt
  • SN 91501-21 Straßenkehricht (nur Einkehrsplitt aus natürlicher Gesteinskörnung)
  • SN 31490 Recycling-Baustoffe der Qualitätsklasse U-A

Ausgenommen von diesem zukünftigen Deponierungsverbot sind all jene oben angeführten Abfälle, die die Inertabfallqualität nicht einhalten, bzw. wenn diese offensichtlich verunreinigt sind. Dann dürfen diese Abfälle weiterhin deponiert werden.

  • Ab 1.1.2026 dürfen Gipsplatten, Gipswandbauplatten und faserverstärkte Gipsplatten (Gipsplatten mit Flies-Armierung, Gipsfaserplatten) nicht mehr deponiert werden. Ausgenommen davon werden jene Platten sein, bei denen im Zuge der Eingangskontrolle in einer Recycling-Anlage für Gipsabfälle nachweislich festgestellt wird, dass sie nicht von ausreichender Qualität sind, um daraus Recycling-Gips herzustellen.
  • Hinsichtlich künstlicher Mineralwolle-Abfälle werden detaillierte Regelungen festgelegt. Parallel zu den mit 1.1.2022 in Kraft tretenden Abfallverzeichnis der Abfallverzeichnis-verordnung wird für künstliche Mineralwolle-Abfälle eine Übergangsfrist für die Ablagerung wie folgt festgelegt:
  • KMF mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften dürfen bis zum 31. Dezember 2026 ohne analytische Untersuchung unter gewissen Bedingungen (z.B.: eigenes Kompartiment oder Kompartiment für Asbestabfälle; verpackt, verpackt und gepresst oder zerkleinert und konditioniert; Abdeckungsregelungen bzw. Oberflächenabdeckung) abgelagert werden.
  • KMF ohne gefahrenrelevante Eigenschaften dürfen ebenfalls bis 31. Dezember 2026 unter den Bedingungen des Anhanges 2 Kapitel 2 abgelagert werden.

Diese Regelung wird bis zum Jahre 2024 vom BMK hinsichtlich einer eventuellen Verlängerung der Fristen geprüft werden.

Zusätzlich dürfen auch nach der genannten Frist maximal 3 t künstliche Mineralwolle-Abfälle (inkl. Verbundstoffe) aus einem Abbruch eines Bauwerkes oder mehrerer Bauwerke im Rahmen eines Bauvorhabens unter den Bedingungen des § 10c Absatz 1 bzw. Anhanges 2 Kapitel 2 deponiert werden („Regelung für Kleinmengen“).

  • Für natürliche Massenbewegungen und Gewässersedimente ist ab sofort auch die grundlegende Charakterisierung (§ 13 Absatz 1 Z 8) durch befugte Fachpersonen oder Fachanstalten erlaubt, die keine akkreditierten Inspektionsstellen sind.
  • Für Lager von Abfällen im Katastrophenfall werden ebenfalls Regelungen vorgesehen. Dies trifft die Behandlung von gemischten Siedlungsabfällen und ähnlichen Gewerbeabfällen, die für die thermische oder mechanisch-biologische Behandlung vorgesehen sind. Derartige Zwischenlager können im Deponiebereich oder am Deponiekörper einer Reststoff- oder Massenabfalldeponie unter Auflagen errichtet werden.

 

  1. Veranstaltungen

 

2.1 Was tun mit Aushub (Webseminar)

Am 8. April 2021 findet – aufgrund der Covid-19-Situation, nicht wie vorgesehen, in Linz, sondern als Webseminar – die Veranstaltung „Was tun mit Aushub“ statt.

Sowohl die Recycling-Baustoffverordnung als auch der Bundesabfallwirtschaftsplan 2017 behandeln Aushub. Darunter ist beispielsweise Bodenaushub, technisches Schüttmaterial oder Gleisaushub zu verstehen. Welche Regelungen nun jeweils gelten, welche Bezeichnungen vorzusehen sind und welche Dokumentation erforderlich ist, wird im Seminar erläutert. Notwendige Voraussetzungen für die Altlastenbeitragsfreiheit werden dargestellt.

Bitte melden Sie sich mit beiliegendem Anmeldeabschnitt an.

 

2.2 BRV-Seminar „Neues zur Deponieverordnung“ (Webseminar)

Am 8. April 2021 findet – ebenso coronabedingt nur als Webseminar – die Halbtages-veranstaltung zur Novelle der Deponieverordnung 2021 statt.

Durch die vor Ostern veröffentlichte Deponieverordnungsnovelle wird das Deponieren gewisser Baurestmassen verboten. Durch die mit 1. Oktober 2020 in Kraft getretene AV-VO sind neue Schlüsselnummern anzuwenden und der Bescheidumfang abzuändern. Aufgrund des zukünftigen Deponierungsverbotes werden wichtige Grundlagen der Verwertung vorgetragen werden.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den Anmeldeabschnitt im beiliegenden Folder.

 

2.3 BRV-Seminar „Neues zum Asphalt-Recycling“

Am Sektor des Asphaltbaus wurden 2019, 2020 und mit 1. März 2021 neue Richtlinien (RVS) ausgearbeitet und in Kraft gesetzt. Der BRV stellt in einem neuen Merkblatt „Verwertung von Ausbauasphalt“ eine übersichtliche Darstellung der Einsatzmöglichkeiten zusammen. Ziel des Seminars, das am 20. April 2021 stattfindet, ist es, die neuen RVS gemeinsam mit den Anforderungen aus der Recycling-Baustoff Verordnung und dem BAWP, zusammengefasst in der Richtlinie für Recycling-Baustoffe, vorzustellen und zu diskutieren.

Mitgliederinformation 03/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen das Mitgliederrundschreiben
Nr. 3/2021.

Wie schon im letzten Rundschreiben erwähnt, freuen wir uns, dass wir neben der Mitgliedschaft im europäischen Güteschutzverband (European Quality Association for Recycling, EQAR) nunmehr auch im europäischen Abbruchverband (European Demolition Association, EDA) Mitglied sind und Sie damit in Zukunft mit zusätzlichen Informationen versorgen können.

Wir möchten Sie auf die kommenden Seminare des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes hinweisen:

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 03/2021

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1 Erinnerung: Notwendige Umschlüsselung – Erläuterungen zur Abfallverzeichnisverordnung

Die Abfallverzeichnisverordnung 2020 ist im Herbst vergangenen Jahres veröffentlicht worden.

Ende Jänner wurden vom BMK Erläuterungen zur Abfallverzeichnisverordnung 2020 und der dazugehörigen Anlage A publiziert – wir informierten Sie mit unserer Mitgliederinformation 1/2021.

Insbesondere ist dabei auf die Erläuterungen zur Abfallverzeichnisverordnung Anlage A hinzuweisen, die die Umschlüsselungstabelle der bestehenden Erlaubnis- und Genehmigungs-bescheide gemäß §§ 24 a, 37, 52 oder 54 AWG 2002 zur Umschlüsselung von alter Schlüsselnummer in die neue Schlüsselnummer enthält. Die Umschlüsselung bestehender Erlaubnis- und Genehmigungsbescheide erfolgt anhand dreier Kategorien, abhängig von der jeweiligen Abfallart.

Es wird daran erinnert, dass mit 1. Oktober 2020 der Verordnungstext (ausgenommen § 1 Abs. 1-3) sowie die Anhänge 3 und 4 in Kraft getreten sind. Mit 1. Jänner 2022 treten § 1 Abs. 1-3 sowie Anhang 1 und 2 in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt sind die neuen Schlüsselnummern inklusive Spezifizierungen zu verwenden.

1.2 Entwurf Novelle UMG-Register-Verordnung

Das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie hat einen Entwurf zur Novelle der Verordnung zur Errichtung weiterer nationaler Register für Organisationen, die zu EMAS gleichwertige Umweltmanagementsysteme anwenden, in Begutachtung geschickt.

Um eine Gleichbehandlung der UMG-Registerbetriebe und EMAS-Organisationen festzuschreiben, soll nunmehr die UMG-Register-Verordnung an diesen geänderten Kriterien-katalog gemäß den Änderungen in den Anhängen der EMAS-Verordnung angepasst werden. Die Anzahl der nutzenden Betriebe ist allerdings relativ klein (Mit Stand November 2020 nutzten insgesamt 12 Betriebe die Möglichkeit einer Eintragung in das UMG-Register.).

Der BRV wird voraussichtlich keine Stellungnahme (Stellungnahmefrist wäre 10. Mai 2021) abgeben.

 

  1. Veranstaltungen

2.1  Eingangsleiter Baustoff-Recycling (Webseminar)

Am 25. März 2021 veranstaltet der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ein  Webseminar zum Thema „Eingangsleiter Baustoff-Recycling“. Dieses Seminar für Praktiker/Innen soll die notwendige Kenntnis über Abfallannahme, Produktion, Lagerung,  Einsatzmöglichkeiten und Dokumentation vorstellen. Neben dem Eingangspersonal, ist natürlich der/die Stellvertreter/in und sonstiges Personal zu schulen. Das Seminar bietet auch für Abbruchunternehmen und Bauunternehmen, die an der Herstellung von Recycling-Baustoffen interessiert sind, gute Grundlagen.

Wenngleich kurzfristig – es besteht noch die Möglichkeit zur Anmeldung mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts.

2.2  Was tun mit Aushub (Webseminar)

Am 8. April 2021 findet – aufgrund der Covid-19-Situation, nicht wie vorgesehen, in Linz, sondern als Webseminar – die Veranstaltung „Was tun mit Aushub“ statt.

Sowohl die Recycling-Baustoffverordnung als auch der Bundesabfallwirtschaftsplan 2017 behandeln Aushub. Darunter ist beispielsweise Bodenaushub, technisches Schüttmaterial oder Gleisaushub zu verstehen. Welche Regelungen nun jeweils gelten, welche Bezeichnungen vorzusehen sind und welche Dokumentation erforderlich ist, wird im Seminar erläutert. Notwendige Voraussetzungen für die Altlastenbeitragsfreiheit werden dargestellt.

Bitte melden Sie sich mit beiliegendem Anmeldeabschnitt an.

2.3  BRV-Seminar „Neues zur Deponieverordnung“ (Webseminar)

Am 8. April 2021 findet – ebenso coronabedingt nur als Webseminar – die Halbtages-veranstaltung zur Novelle der Deponieverordnung 2021 statt.

Durch die zu Ostern zu erwartende Deponieverordnungsnovelle wird das Deponieren gewisser Baurestmassen verboten werden. Durch die mit 1. Oktober 2020 in Kraft getretene AV-VO sind neue Schlüsselnummern anzuwenden und der Bescheidumfang abzuändern. Aufgrund des zukünftigen Deponierungsverbotes werden wichtige Grundlagen der Verwertung vorgetragen werden.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte den Anmeldeabschnitt im beiliegenden Folder.

2.4  BRV-Ausbildungskurs „Recycling-Fachperson“

In zwei Kurstagen wird von 12. bis 13.4.2021 mit diesem Ausbildungskurs eine Einführung in das Abfallrecht unter besonderem Bezug auf das Baustoff-Recycling getätigt. Von der Probenahme bis zur Aufbereitung von spezifischen Recycling-Baustoffen, über Qualitäts-sicherung, Güteschutz bis hin zur Abfallbilanz werden Inhalte kompakt für Praktiker vorgetragen.

Die Kursmaßnahme ist mit einem schriftlichen Abschlusstest positiv abzuschließen (Kurszeugnis bei erfolgreicher Prüfung).

Anmeldungen für das Seminar in Wien oder per Web – bitte mittels des beiliegenden Anmeldeabschnitts.

 

  1. Wissenswertes

3.1  Komitee 271 „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ gegründet

Das Austrian Standards Institute führt seit 15 Jahren eine Arbeitsgruppe „Anforderungen an nachhaltiges Bauen“, die von Universitätsprofessor Dr. Peter Maydl geleitet wird.

Die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen sowie das gesteigerte gesellschaftliche Bewusstsein im Bereich Nachhaltigkeit ließen die Bedeutung dieser Arbeitsgruppe steigen. Das Austrian Standards Institute hat daher den Entschluss gefasst, ein eigenes Komitee „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ anstelle der Arbeitsgruppe zu gründen. Der Fokus dieses neuen Komitees liegt in der Schaffung einheitlicher Regeln zur Umsetzung der Grundsätze nachhaltiger Entwicklung im Bauwesen.

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ist im Komitee durch Dipl.-Ing. Martin Car vertreten.

Das Komitee wird auch als Spiegelgremium zu CEN/TC 350 „sustainability of construction works“ sowie ISO/TC 95/SC 17 „sustainability in buildings and civil engineering work” fungieren.

Mitgliederinformation 02/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Beilage übersenden wir Ihnen das Mitgliederrundschreiben Nr. 2/2021.

Wir freuen uns, auch gleichzeitig mit Jahresbeginn zwei neue Mitglieder im Baustoff-Recycling Verband begrüßen zu dürfen.

Speziell möchten wir auf das Asphaltrecycling-Seminar (Webseminar) hinweisen, da mit 1. März 2021 die neue RVS für Asphaltgranulat (siehe Rundschreiben) erscheint.

Im März veranstalten wir für Sie wieder folgende Seminare:

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Rundschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 02/2021

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1. Entwurf Batterienverordnung

Das BMK versandte den Verordnungsentwurf zur Batterienverordnung (Batterienverordnungs-novelle 2021) mit Ersuchen um Stellungnahme bis 4. März 2021 in Begutachtung.

Die Novelle dient der Umsetzung der europäischen Richtlinie über Batterien und Akkumulatoren. Das betrifft insbesondere die Bestimmungen für die Bestellung von verantwortlichen Bevollmächtigten entsprechend den Vorgaben der erweiterten Herstellerverantwortung der Abfallrahmenrichtlinie auch für ausländische Hersteller von Batterien und Akkumulatoren.

Ein weiteres Ziel ist die verbesserte Sammlung im Handel und vermehrte Information der Letztverbraucher durch den Handel.

 

1.2. Ausbildungsordnung Entsorgungs- und Recyclingfachkraft

Der Begutachtungsentwurf der zu überarbeitenden Ausbildungsordnung des Lehrberufs „Entsorgungs- und Recyclingfachkraft“ wurde vom zuständigen Ministerium zur Stellungnahme veröffentlicht.

Damit kommt zum Ausdruck, dass die Recycling-Wirtschaft immer stärker an Bedeutung gewinnt, wobei qualifizierte Personen in den Betrieben erforderlich sind. Speziell eingegangen wird dabei auf Kompetenzen der Digitalisierung und der Logistik.

Der Lehrberuf „Entsorgungs- und Recyclingfachkraft“ ist mit einer Lehrzeit von 3 Jahren eingerichtet. Mit dem positiven Abschluss der Lehrabschlussprüfung und der Berufsschule verfügt die Fachkraft über folgende berufliche Kompetenzen:

– Stoffstrommanagement

– Abfallberatung und Abfallwirtschaft

– Fachübergreifende Kompetenzen (Digitales Arbeiten, Nachhaltiges Arbeiten, Arbeiten im  beruflichen Umfeld)

 

  1. Technische Angelegenheiten 

2.1 RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“

Mit 1. März 2021 erscheint die Richtlinie für das Straßenwesen RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“. Sie ist auf ungebundenen oberen Tragschichten gemäß RVS 03.08.63 für die Lastklassen LK 1,3, LK 0,4, LK 0,1 und LK 0,05 der Bautype AS3 aus rezykliertem (gebrochenem oder gefrästem) Asphaltgranulat sowie als ungebundene Tragschicht im Bereich von Rad- und Gehwegen sowie für Bankette anzuwenden.

Sie enthält in Übereinstimmung mit der europäischen Produktnorm ÖNORM EN 13242, ihrem Umsetzungsdokument ÖNORM B 3132 und der ÖNORM B 3140, die an ungebundene Tragschichten im Straßenbau zu stellenden Anforderungen.

Die Überarbeitung war aufgrund der Änderungen aus der RVS 03.08.63, einschlägiger Euronormen sowie der Recycling-Baustoffverordnung erforderlich.

Es wird darauf hingewiesen, dass die ungebundenen unteren bzw. oberen Tragschichten aus Gesteinskörnungsgemischen aus natürlichen Gesteinskörnungen oder rezyklierten Gesteinskörnungen oder industriell hergestellten Gesteinskörnungen bzw. deren Mischungen mit einem rezyklierten Asphaltgranulatanteil ≥ 50 M-% in der RVS 08.15.01 geregelt sind.

Ungebundene Tragschichten aus rezykliertem, gebrochenem oder gefrästem Asphaltgranulat (RA-Schichten) sind konstruktive Bestandteile des Oberbaus und sind grundsätzlich als ungebundene obere Tragschichte in einer Schichtdicke von 10 cm einlagig aufzubringen.

Für Rad- und Gehwege sowie für Bankette darf der gesamte ungebundene Aufbau mit rezykliertem, gebrochenem oder gefrästem Asphaltgranulat erfolgen. In jedem Fall ist eine maximale Lagendicke von 15 cm einzuhalten.

Bei erprobten Ausführungen und positiven Erfahrungen dürfen RA-Schichten in den Lastklassen LK 1,3, LK 0,4, LK 0,1 und LK 0,05 einlagig bis zu einer Gesamtdicke von 15 cm eingebaut werden.

Die RVS kann bei der Österreichischen Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr, www.fsv.at, Tel. 01/585 55 67, bezogen werden.

           

 

  1. Verbandsangelegenheiten

 

3.1 Neue BRV-Mitglieder

 

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband freut sich, zwei weitere Recycling-Unternehmen in unserem Verband aufnehmen zu dürfen:

  • Frühwirth GmbH
  • JK BETON Kirchweger GmbH

Wir heißen die beiden Mitgliedsbetriebe herzlich willkommen.

Gleichzeitig dürfen wir Ihnen mitteilen, dass die Firma NUA-Abfallwirtschaft GmbH ab sofort durch die Mitgliedschaft der Firma Brantner Österreich GmbH vertreten ist.

 

 

  1. Veranstaltungen

4.1 Neues zum Asphaltrecycling – Webseminar

Am 2. März 2021 findet von 10 bis 16 Uhr ein Webseminar zu den Neuerungen der Verwertungsgrundlagen für Asphalt – insbesondere zu den neuen RVS und dem BRV-Merkblatt – statt.

Dabei wird speziell auf die RVS 08.15.02 „Ungebundene Tragschichten mit Asphaltgranulat“ eingegangen, die mit März 2021 seitens der Österreichischen Forschungs-gesellschaft Straße – Schiene – Verkehr herausgegeben wird.

Neben der am 2. März als Webseminar durchgeführten Veranstaltung bieten wir auch eine Präsenzveranstaltung am 20. April in Leoben an.

Anmeldungen bitte mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts.

 

4.2 Baurelevante Neuerungen beim Abfallverzeichnis – Webseminar

Am 8. März 2021 findet ein weiteres BRV-Seminar zum neuen Abfallverzeichnis, welches durch die Abfallverzeichnisverordnung 2020 viele Änderungen erhält, statt.

Baurelevante Auswirkungen sind aufgrund neuer Anforderungen – auch im Zusammenhang mit der AWG-Rechtsbereinigungsnovelle 2019 – zu berücksichtigen. Die AVV-Novelle wird auch für aktuelle Bescheide von Relevanz sein, aber auch im alltäglichen Bauablauf aufgrund neuer und geänderter Schlüsselnummern von Bedeutung sein.

Informieren Sie sich über die aktuellen Änderungen und nehmen Sie am Webseminar am 8. März 2021 teil.

Anmeldung mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts.

 

4.3 Abfallrechtliche Registrierungs-, Aufzeichnungs- und

und Meldepflichten für Bau- und Recyclingbetriebe

Am 17. März 2021 richtet sich das BRV-Seminar „Abfallrechtliche Registrierungs-, Aufzeichnungs- und Meldepflichten für Bau- und Recyclingbetriebe“ insbesondere an BRV-Mitgliedsbetriebe, um einen Überblick über die wichtigsten abfallrechtlichen Grundlagen sowie die praktische Umsetzung zu geben.

Das Seminar richtet sich an Praktiker der Bau- und Recyclingwirtschaft, die rechtskonform und effizient die rechtlichen Vorgaben in Bezug auf Zwischenlagerung, Abfallmanagement, Aufbereitung, Transport und Lagerung abwickeln. Die Vielfalt der rechtlichen Anforderungen wird kompakt und praxisorientiert vorgestellt. Ziel ist es, notwendige eigene Meldungen im Betrieb zu erkennen und richtig auszuführen.

Für Ihre Anmeldung verwenden Sie bitte das Anmeldeformular im beiliegenden Folder.

 

4.4 Was tun mit Aushub – Webseminar

Am 18. März 2021 werden im Rahmen des BRV-Webseminars „Was tun mit Aushub“ die vielfältigen Möglichkeiten der Verwertung von Aushub behandelt.

Darunter ist beispielsweise Bodenaushub, technisches Schüttmaterial oder Gleisaushub zu verstehen. Welche Regelungen jeweils gelten, welche Bezeichnungen vorzusehen sind und welche Dokumentation erforderlich ist, wird im Seminar erläutert. Notwendige Voraussetzungen für die Altlastenbeitragsfreiheit werden dargestellt.

Anmeldungen bitte mittels des beiliegenden Anmeldeabschnitts.

 

  1. Wissenswertes

5.1 Donau-Universität Krems: Building Innovation

Im Rahmen der Ausbildung „Building Innovation“ an der Donau-Universität Krems findet im Modul 11 zum Thema Ressourcenlage Gebäude – Kreislaufwirtschaft im Hochbau ein einwöchiges Seminar mit den Themen

– Grundlagen der Kreislaufwirtschaft

– Circular Economy im Hochbau

– C2C inspired projects

statt.

Die Ausbildung kann mit einer Prüfung abgeschlossen werden (die auch mit entsprechenden ECTS-Punkten versehen wird.), wobei noch Vor- und Nacharbeiten in Heimarbeit notwendig sind.

Nähere Informationen erhalten Sie unter www.donau-uni.ac.at bzw. bei der Geschäftsstelle des Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes.

Die Kosten für dieses Modul betragen € 1.600,–.

 

5.2 Zukunft der Bauprodukteverordnung

Zum Ende der deutschen Präsidentschaft wurde ein Bericht über die Zukunft der Bauprodukteverordnung zusammengestellt.

Die europäische Bauprodukteverordnung ist seit Juli 2013 in Kraft. Im Oktober 2019 wurde die Notwendigkeit für Verbesserungen seitens der Kommission festgestellt. Im Dezember 2019 wurde eine Überarbeitung der BPV angekündigt. Im März 2020 wurde dies im Rahmen des neuen Kreislaufwirtschaftsplanes bestätigt.

Unter der deutschen Präsidentschaft wurden drei Diskussionsbereiche vorangetrieben, darunter:

– Nachhaltigkeit und Kreislaufaspekte am Sektor des Bauwesens

– Die Zukunft der Normung von Baustoffen

– Innenraumemissionen und Umweltschutz

Zum Thema Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaftsaspekte am Bausektor wurde festgehalten, dass die Grundanforderung Nr. 7 in den Mitgliedsstaaten praktisch nicht umgesetzt wurde. Gleichzeitig ist die Wichtigkeit für diesen Themenbereich durch den „European Green Deal“ stark gestiegen. Bei der Neuerstellung der BPV soll eine harmonisierte Methode für Umweltanforderungen an Bauprodukte festgelegt werden.

Ein großer Teil der europäischen Mitgliedsstaaten begrüßte die Verwendung von EPD (Environment Product Declarations nach EN 15.804).

In Zukunft soll die Produktinformation bei den Herstellern von Bauprodukten deutlich an Gewicht gewinnen. In diesem Zusammenhang sollen EPD verstärkt Verwendung finden und ausgeweitet werden.

Zum Thema der Zukunft der Normung wurde festgestellt, dass derzeit 444 harmonisierte europäische Normen für Bauprodukte existieren. Seit Dezember 2018 wurde jedoch keine einzige mehr publiziert. Es wurde empfohlen, einen konstruktiven Dialog zwischen CEN und der Kommission aufzunehmen, um pragmatische Lösungen zu finden. Dabei wurde festgehalten, dass die Überarbeitung der Bauprodukteverordnung in zwei Teilen erfolgen soll: Eine kurzfristige Lösung zur Aufarbeitung der anstehenden Normen, in einem zweiten Schritt könnten langfristige Strategien einfließen.

Mitgliederinformation 01/2021

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitglieder-rundschreiben Nr. 1/2021.

Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches Wirtschaftsjahr trotz ungünstiger Startbedingungen, die sich durch die Pandemie ergeben. Nützen Sie die winterlichen Bedingungen für die von uns vorbereiteten Seminare:

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Rundschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 01/2021

 

  1. Rechtsangelegenheiten
  • Abfallverzeichnis 2020: Erläuterungen veröffentlicht

Mit Bundesgesetzblatt II 409/2020 wurde die Abfallverzeichnisverordnungsverordnung 2020 veröffentlicht. Einige Teile dieser Verordnung traten unmittelbar in Kraft, ein wichtiger Part, das Abfallverzeichnis, wird mit 1.1.2022 in Kraft treten.

Vor kurzem wurden nun die Erläuterungen zur Abfallverzeichnisverordnung 2020 publiziert.

In den dem Rundschreiben beiliegenden Erläuterungen werden alle Spezifizierungen angeführt. Neu bzw. erwähnenswert sind dabei insbesondere die Spezifizierungen:

  • 10 Anhang 1 Tabelle 1 der Recycling-Baustoffverordnung
  • 19 Brandschutz von nicht gewerblichen Objekten, nicht gefährlich bei Ablagerung auf Massenabfalldeponien
  • 20 Anhang 1 Tabelle 2 der Recycling-Baustoffverordnung
  • 21 nur Einkehrsplitt aus natürlicher Gesteinskörnung
  • 23 mineralische Rückstände aus der Aufbereitung von Baurestmassen
  • 38 sonstige, nicht verunreinigte Bodenbestandteile der Qualitätsklasse A2 gemäß Bundesabfallwirtschaftsplan
  • 39 sonstige, nicht verunreinigte Bodenbestandteile der Qualitätsklasse BA gemäß Bundesabfallwirtschaftsplan oder Bodenaushubdeponiequalität
  • 40 Asbestabfälle, Asbeststäube
  • 41 künstliche Mineralfaserabfälle
  • 42 Steinwolle
  • 43 Glaswolle
  • 44 Mischungen aus Steinwolle und Glaswolle
  • 45 nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial eines Bau- oder Aushubvorhabens gemäß Kleinmengenregelung
  • 60 gemäß Bundesabfallwirtschaftsplan zulässig für Maßnahmen zur Bodenrekultivierung

Die vollständige Auflistung kann den Seiten 2-4 der Erläuterungen entnommen werden.

Ein weiterer Teil der Erläuterungen befasst sich mit dem Thema der Ausstufung, die mit Erscheinen der Verordnung nunmehr nicht mehr in der Festsetzungsverordnung sondern in der Abfallverzeichnisverordnung 2020 beschrieben ist.

Zu Anhang 1 (Abfallverzeichnis) wird erläutert, welche Abfallarten aus dem Abfallverzeichnis gestrichen werden. Dabei sind insbesondere für den Recyclingbereich erwähnenswert:

  • 31416 Mineralfasern
  • 31437 gn Asbestabfälle, Asbeststäube

Bei folgenden für die Recyclingwirtschaft relevanten Abfallarten wird der Wortlaut im Abfallverzeichnis geändert (Auszug):

  • 18705 Bitumenpappe und bitumengetränktes Papier
  • 31409-18 Bauschutt (keine Baustellenabfälle) [nur Mischungen aus ausgewählten Abfällen aus Bau- und Abbruchmaßnahmen ohne Mörtel und Verputzanteile]
  • 31411-29 Aushubmaterial [nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial der Qualitätsklasse
    B-A gemäß BAWP oder Bodenaushub Deponiequalität sowie daraus gewonnene, nicht verunreinigte Bodenbestandteile]
  • 31411-30 Aushubmaterial [nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial der Qualitätsklasse A1 gemäß BAWP sowie daraus gewonnene, nicht verunreinigte Bodenbestandteile]
  • 31411-31 Aushubmaterial [nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial der Qualitätsklasse A2 gemäß BAWP sowie daraus gewonnene, nicht verunreinigte Bodenbestandteile]
  • 31411-32 Aushubmaterial [nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial der Qualitätsklasse A2-G gemäß BAWP sowie daraus gewonnene, nicht verunreinigte Bodenbestandteile]
  • 31411-33 Aushubmaterial [Aushubmaterial mit Inertabfalldeponiequalität]
  • 31411-34    Aushubmaterial [technisches Schüttmaterial, das weniger als 5 Vol-% bodenfremde Bestandteile enthält]
  • 31411-35 Aushubmaterial [technisches Schüttmaterial, ab 5 Vol-% bodenfremder Bestandteile]
  • 31416-77 g Mineralfaserabfälle ohne gefahrenrelevante Fasereigenschaften [gefährlich kontaminiert]
  • 31416-91 Mineralfaserabfälle ohne gefahrenrelevante Fasereigenschaften [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]
  • 31423 g ölverunreinigtes Aushubmaterial
  • 31423-36 ölverunreinigtes Aushubmaterial [ölverunreinigtes Aushubmaterial, nicht gefährlich]
  • 31423-91 g ölverunreinigtes Aushubmaterial [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]
  • 31424 g sonstiges verunreinigtes Aushubmaterial
  • 31424-37 sonstig verunreinigtes Aushubmaterial [sonstig verunreinigtes Aushubmaterial, nicht gefährlich]
  • 31424-91 g sonstig verunreinigtes Aushubmaterial [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]
  • 31427-17 Betonabbruch [nur ausgewählte Abfälle aus Bau- und Abbruchmaßnahmen]
  • 31430 verunreinigte Mineralfaserabfälle ohne gefahrenrelevante Abfalleigenschaften
  • 31430-77 g verunreinigte Mineralfaserabfälle ohne gefahrenrelevante Fasereigenschaften [gefährlich kontaminiert]
  • 31430-91 verunreinigte Mineralfaserabfälle ohne gefahrenrelevante Fasereigenschaften [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]
  • 31441 g Brandschutt mit schädlichen Verunreinigungen
  • 31441-19 Brandschutt mit schädlichen Verunreinigungen [Brandschutt von nicht ge-
    werblichen Objekten, nicht gefährlich bei Ablagerung auf Massenabfalldeponien]
  • 31441-91 g Brandschutt mit schädlichen Verunreinigungen [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]
  • 31482 g Bodenbestandteile aus der biologischen Behandlung
  • 31482-88 Bodenbestandteile aus der biologischen Behandlung [ausgestuft]
  • 31482-91 g Bodenbestandteile aus der biologischen Behandlung [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]

Weitere Schlüsselnummern (31483-XX und 31484-XX) gehen auf Bodenbestandteile aus der thermischen bzw. chemisch/physikalischen und mechanischen Behandlung ein.

Für Asbestzement (31412 gn), Asbestzementstäube (31413 gn) und Asbestzementschlamm (31609 gn) wird ein gefährlicher, nicht ausstufbarer Eintrag im Abfallverzeichnis vorgesehen.

Neu aufgenommen wurden im Abfallverzeichnis:

  • 17201-04 Holzemballagen und Holzabfälle, nicht verunreinigt [Altholz stofflich]
  • 17202-04 Bau- und Abbruchholz [Altholz stofflich]
  • 31409-23 Bauschutt (keine Baustellenabfälle) [mineralische Rückstände aus der Aufbereitung von Baurestmassen]
  • 31409-77 g Bauschutt (keine Baustellenabfälle) [gefährlich kontaminiert]
  • 31411-38 Aushubmaterial [sonstige nicht verunreinigte Bodenbestandteile der Qualitätsklasse A2 gemäß BAWP]
  • 31411-39 Aushubmaterial [sonstige nicht verunreinigte Bodenbestandteile der Qualitätsklasse BA gemäß BAWP oder Bodenaushub Deponiequalität]
  • 31411-45 Aushubmaterial [nicht verunreinigtes Bodenaushubmaterial eines Bau- oder Abbruchvorhabens gemäß Kleinmengenregelung]

Die Schlüsselnummern 31416-XX enthalten nicht gefährliche Mineralfaserabfälle.

  • 31425 verunreinigtes Aushubmaterial mit Baurestmassendeponiequalität
  • 31426 Dach- und Pflanzensubstrate
  • 31426-77 g Dach- und Pflanzensubstrate [gefährlich kontaminiert]
  • 31428 mit leichtflüchtigen, halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verunreinigtes Aushubmaterial, nicht gefährlich
  • 31429 g mit leichtflüchtigen, halogenierten Kohlenwasserstoffen (LHKW) verunreinigtes Aushubmaterial, gefährlich
  • 31436 gn asbesthältiges Aushubmaterial und asbesthältige Abfälle aus Altlasten
  • 31437-40 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [Asbestabfälle, Asbeststäube]
  • 31337-41 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [künstliche Mineralfaserabfälle]
  • 31437-42 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [Steinwolle]
  • 31437-43 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [Glaswolle]
  • 31437-44 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [Mischungen aus Steinwolle und Glaswolle]
  • 31437-91 gn Mineralfaserabfälle mit gefahrenrelevanten Fasereigenschaften [verfestigt, immobilisiert oder stabilisiert]

Die Schlüsselnummern 31490 bis 31497 sind der Recycling-Baustoffverordnung entnommen und gültig für die Recycling-Baustoffe U-A, U-B, U-E, H-P, B-P, B-C, B-D und D.

  • 31498-10 schlackenhaltiger Ausbauasphalt [Anhang 1 Tabelle 1 der RBV]
  • 31498-11 schlackenhaltiger Ausbauasphalt [gemäß § 10 b DVO 2008]
  • 31498-20 Asphaltmischgut B-D [Anhang 1 Tabelle 2 der RBV]
  • 31499-10 schlackenhaltiges technisches Schüttmaterial [Anhang 1 Tabelle 1 der RBV]
  • 31499-11 schlackenhaltiges technisches Schüttmaterial [gemäß § 10 b DVO 2008]
  • 31499-20 Asphaltmischgut D [Anhang 1 Tabelle 2 der RBV]

Mit den Schlüsselnummern 31501 bis 31505 werden Recycling-Baustoffe der Qualitätsklasse A1, A2, A2G, B-A und I-N festgelegt.

  • 91501-21 Straßenkehricht [nur Einkehrsplitt als natürliche Gesteinskörnung]
  • 91502 Bankettschälgut von Straßen
  • 91502-60 Bankettschälgut von Straßen [gemäß BAWP zulässig für Maßnahmen zur Bodenrekultivierung]
  • 91502-77 g Bankettschälgut von Straße [gefährlich kontaminiert]

Eine Auflistung über alle Änderungen können Sie den Seiten 11 bis 21 der Erläuterungen entnehmen.

In einem getrennten Dokument finden Sie auch die Umschlüsselungstabelle für das Abfallverzeichnis.

Spezielle Erläuterungen werden im Anhang 2 für Zuordnungskriterien, insbesondere für

  • mineralische Bau- und Abbruchabfälle
  • Bitumen, Asphalt
  • Aushubmaterial
  • Künstliche Mineralfaserabfälle und Mineralwollabfälle

getroffen.

Erläuterungen zu Anhang 3 (gefahrenrelevante Eigenschaften) werden insbesondere im Zusammenhang mit den HP-Kriterien aufgelistet. Die gesamten Erläuterungen liegen dem Rundschreiben bei.

 

2. Verbandsangelegenheiten

 

2.1 BRV ist Mitglied der „EDA“

Die europäische Vertretung der Abbruchunternehmen ist die EDA, die European Demolition Association.

Aufgrund vieler Aktivitäten Österreichs in Bezug auf Rückbau und Verwertung von Baurestmassen wurde der BRV seitens dieser Organisation angesprochen, ob er an einer Mitgliedschaft und damit Vertretung einer österreichischen nationalen Organisation im europäischen Abbruchverband interessiert wäre.

Mit Jänner 2021 nimmt damit der BRV die Mitgliedschaft in der EDA wahr. Gerne werden wir Sie als Mitglied über Neuerungen, die wir über EDA erhalten, informieren. Gleichzeitig gibt es die Möglichkeit, für jene Unternehmen, die am Rückbausektor tätig sind, ihre Anliegen über den BRV an die europäische Vertretung weiterzugeben.

Für Rückfragen steht die Geschäftsstelle gerne zur Verfügung.

 

2.2 Präsident Kasper stellvertretender Vorsitzender des K 051

Im Austrian Standards Institute wird im Komitee 051 die Thematik „Gesteine und Gesteinskörnungen“ behandelt.

In diesem Komitee werden unter anderem beispielsweise die ÖNORM B 3140 sowie ÖNORM B 3130, B 3131 oder B 3132 bearbeitet.

Am 12. Jänner 2021 wurde zur ausreichenden Berücksichtigung des Recycling-Baustoffs vorgeschlagen, einen Vertreter der Recyclingwirtschaft als stellvertretenden Vorsitzenden zu nominieren.

BRV-Präsident Mag. Dipl.-Ing. Thomas Kasper wurde als erster stellvertretender Vorsitzender dieses wichtigen Gremiums im ASI einstimmig gewählt. Als Leiter fungiert weiterhin Dr. Andreas Pfeiler, der seitens des Fachverbandes der Stein- und keramischen Industrie nominiert ist.

 

3. Veranstaltungen

 

3.1 BRV-Webseminar „Was tun mit Aushub?“

Am 25. Jänner 2021 veranstaltet der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ein Halbtages-Seminar zum Thema “Was tun mit Aushub? – Bodenaushub, Tunnelausbruch, Gleisaushub“. Das ursprünglich für Wien geplante Seminar muss aufgrund der Verlängerung des Lockdowns nunmehr als reines Webseminar durchgeführt werden.

Das Seminar beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Möglichkeiten der Wiederverwendung und Verwertung von Aushub. Themen sind dabei die Beprobung des Aushubs, das Herstellen von Recycling-Baustoffen aus diesen sowie die Aufbereitung von kontaminiertem Aushub. Die entsprechende notwendige Dokumentation wird erläutert.

Anmeldungen bitte mittels Anmeldeabschnitts im beiliegenden Folder.

 

3.2 BRV-Webseminar „Neues zur Deponieverordnung“

Die Deponieverordnung wird dieser Tage novelliert werden.

Am 25. Jänner 2021 wird in einem Webseminar halbtags eine Kurzvorstellung der geplanten Änderungen der Deponieverordnung aus baurelevanter Sicht gegeben werden. Unter anderem wird dabei auf die sich ergebenden Konsequenzen aus der Novelle 2021 für Bau- und Recyclingbetriebe eingegangen werden.

Weitere Themen sind die Rechtsbereinigungsnovelle des AWG aus dem Jahr 2019 sowie deponierelevante Änderungen der Abfallverzeichnisverordnung.

Für Ihre Anmeldungen verwenden Sie bitte das beiliegende Anmeldeformular.

 

3.3 Abfallbilanzen und EDM-Stammdatenverwaltung für Recyclingbetriebe

Rechtzeitig vor dem Termin für die Jahresabfallbilanz am 15. März 2021 (bei dem die Jahresabfallbilanz für 2020 spätestens erstellt sein muss) veranstaltet der BRV in Wien am
16. Februar 2021 ein Halbtagesseminar zum Thema Abfallbilanzen und EDM-Stammdaten-verwaltung für Recyclingbetriebe. Dieses Seminar kann auch über Videoteilnahme verfolgt werden.

Das Seminar richtet sich an all jene, die Recycling im Bauwesen betreiben – ob mobil oder stationär. Da bei mobiler Aufbereitung auch der Bauherr, der lohnbrechen lässt, in Anspruch genommen wird, wird auch auf diese Problematik eingegangen (Anmeldeabschnitt anbei).

 

3.4 Die richtige Zwischenlagerung für Bodenaushub und Baurestmassen

Am 17. Februar 2021 widmet sich der BRV mit einem eigenen Seminar der richtigen Zwischenlagerung für Bodenaushub und Baurestmassen.

Dieses Seminar wird sowohl in Wien (Präsenz) aber auch im Web angeboten.

Anmeldungen bitte mittels des beiliegenden Anmeldeabschnitts.

 

4. Wissenswertes

 

4.1 Nationaler Leitfaden für Kunststoffabfall-Export

Am 23. Dezember 2020 veröffentlichte das Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie einen nationalen Leitfaden zur Einstufung von Kunststoffabfällen bei der grenzüberschreitenden Verbringung ab 1. Jänner 2021.

Die strengen Vorgaben betreffen die Ausfuhr von Kunststoffabfällen aus der EU und die neu einzuhaltenden Grenzwerte sind dabei von besonderer Relevanz.

Mitgliederinformation 17/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Österreichische Baustoff-Recycling Verband übersendet Ihnen in der Beilage das Mitglieder-rundschreiben Nr. 17/2020.

Ein herausforderndes Jahr geht dem Ende zu – wir hoffen, Sie hatten sowohl beruflich wie auch privat Erfolg. Seitens der Österreichischen Baustoff-Recycling Verbandes wurde versucht, trotz der Pandemiebedingungen einen möglichst reibungslosen Ablauf zu garantieren; so konnten wir viele Seminare auf Videobasis umstellen, den Jubiläumskongress zum 30-jährigen Verbandsbestand erfolgreich unter Beteiligung vieler Ehrengäste begehen und einige neue Projekte starten.

Gleich zu Jahresbeginn 2021 bieten wir Ihnen drei Seminare an:

  • 13.-15.01.2021  Ausbildungskurs Abbrucharbeiten – rückbaukundige Person
  • 25.01.2021        Was tun mit Aushub? – in Wien oder als Webseminar (vormittags)
  • 25.011.2021       Neues zur Deponieverordnung – unter Berücksichtigung der DepVO 2021 – in Wien oder als Webseminar (nachmittags)

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Rundschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 16/2020

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1 Oberösterreich: Mehrere Landesgesetze im Entwurf

OÖ – AWG-Novelle 2020

Das Oberösterreichische Abfallwirtschaftsgesetz wird novelliert: Derzeit befindet sich eine Begutachtungsfassung dieser Novelle bis 20.12.2020 im Stellungnahmeverfahren.

Im Bereich der Deregulierung und Vollzugsoptimierung enthält der Gesetzesentwurf legistische Maßnahmen zum Ort der Bekanntgabe von Adressen und Öffnungszeiten von Behandlungsanlagen, zur Anpassung des Intervalls für den Landesabfallwirtschaftsplan an jenen des Bundesabfallwirtschaftsplans, zur Vereinfachung der Veröffentlichung des Landesabfallwirtschaftsplans, zur Auslösung der Mengenmeldeverpflichtung bei Baurestmassen erst ab 100 Tonnen, durch Streichung der bisherigen Regelung des § 23 Oberösterreichisches AWG 2009 betreffend Beschränkung der Abfallbeseitigung sowie Anpassung von Strafnormen.

Damit wird der § 21 Abs. 2 dahingehend ergänzt, dass Personen, die ein Abbruchvorhaben veranlassen, erst bei insgesamt mehr als 100 Tonnen Abbruchabfällen diese Mengen und deren Verbleib dem Bezirksabfallverband melden müssen.

Oberösterreichische Bauordnungsnovelle 2021

Gleichzeitig ist die Oberösterreichische Bauordnungsnovelle 2021 in Begutachtung.

Diese enthält eine Vielzahl an Neuerungen, darunter eine Ausweitung des Katalogs bewilligungs- und anzeigefreier Bauvorhaben, eine Erweiterung der Einwendungsmöglichkeit hinsichtlich „heranrückender Bebauung“ für Betriebe und Erleichterungen bei der Einreichung des Bauplans in digitaler Form.

Oberösterreichisches Bautechnikgesetz – Novelle 2021

Ebenfalls bis 15. Jänner ist die Bautechnikgesetznovelle in Begutachtung.

1.2 Altlastenatlas – Verordnungsnovelle 2020

Mit Bundesgesetzblatt II Nr. 534/2020 ist die Altlastenverordnungsnovelle 2020 veröffentlicht worden und trat mit 1. Dezember 2020 in Kraft. Sie enthält überwiegend Ausweisung und Festlegung von Prioritätenklassen für angeführte Altlasten sowie Änderung der Prioritätenklassen für gewisse Altlasten (saniert, gesichert).

1.3 Novelle zur Recyclingholzverordnung

Die Novelle zur Recyclingholzverordnung 2020 wurde im Bundesgesetzblatt II Nr. 495/2020 veröffentlicht und trat mit 21. November 2020 in Kraft.

Unter anderem wurde dabei die Schlüsselnummer 17202-04 „Bau- und Abbruchholz; Altholz stofflich“ im Abfallverzeichnis neu eingefügt. Diese Schlüsselnummer ist nun im Anhang 1 als zulässige Abfallart für das Recycling ergänzt worden. Weitere Änderungen betreffen die Schlüsselnummer 17201-04 sowie Veränderungen im Bereich von Prüfparametern.

  

2. Veranstaltungen

2.1  Ausbildungskurs Abbrucharbeiten/Rückbaukundige Person

Von 13. bis 15. Jänner 2021 plant der Österreichische Baustoff-Recycling Verband einen Ausbildungskurs für Abbrucharbeiten, der auch als Grundlage für Rückbaukundige Personen dienen soll, in Wien abzuhalten. Unter den entsprechenden Hygienebestimmungen möchten wir jenen Personen, die beruflich notwendigerweise Kenntnis über Abbrucharbeiten benötigen, diese auch zukommen lassen.

Derzeit ist der Ausbildungskurs ausgebucht. Es gibt jedoch die Möglichkeit sich auf die Warteliste setzen zu lassen. Alternativ können Sie sich auch bereits jetzt für den nächsten Termin von 3.-5. Mai 2020 anmelden (siehe beiliegendes Anmeldeformular).

2.2  BRV-Webseminar „Was tun mit Aushub?“

Am 25. Jänner 2021 bietet der BRV ein Halbtages-Seminar zum Thema “Was tun mit Aushub? – Bodenaushub, Tunnelausbruch, Gleisaushub“ in Wien an.

Dieses Seminar wird auch gleichzeitig als Webseminar durchgeführt. Der BRV möchte damit über die Möglichkeiten des Einsatzes von Aushub als Recycling-Baustoff oder als Schüttung informieren. Notwendige Voraussetzungen für die Altlastenbeitragsfreiheit werden dargelegt.

Anmeldungen bitte mittels Anmeldeabschnitts im beiliegenden Folder.

2.3  BRV-Webseminar „Neues zur Deponieverordnung“

Die Deponieverordnung war im Winter 2020 als Novelle in Begutachtung und soll zu Beginn 2021 veröffentlicht werden.

Die Novelle enthält unter anderem auch ein Deponierungsverbot gewisser Baurestmassen. Durch die mit 1. Oktober 2020 in Kraft getretene Abfallverzeichnisverordnung sind neue Schlüsselnummern anzuwenden. Aufgrund des zukünftigen Deponierungsverbots werden wichtige Grundlagen der Verwertung vorgetragen.

Für weitere Informationen und Anmeldungen nützen Sie bitte beiliegenden Detailfolder.

2.4  Ausbildungskurs „Eingangsleitung Deponie (Baurestmassen)“

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband veranstaltet gemeinsam mit dem ÖWAV (Österreichischer Wasser- und Abfallwirtschaftsverband) mehrmals jährlich einen Ausbildungs-kurs für die Eingangsleitung von Deponien.

Aufgrund der Pandemie ist die Abhaltung des insgesamt 6-tägigen Kurses leider nicht, wie geplant, im Februar möglich.

Der nächste Termin ist mit 10. – 12. Mai (Teil I) und 17. – 19. Mai 2021 (Teil II) vorgesehen. Dieser Kurs ist aufgrund der Kursverschiebung ausgebucht.

Weitere Kurstermine sind für Sommer 2021 in verdichteter Form geplant.

 

3. Wissenswertes

3.1  Neuauflage B 2205 geplant

Die ÖNORM B 2205 – „Werkvertragsnorm; Erdarbeiten“ wurde mit Juni 2019 unter teilweisen Irrtum zurückgezogen. Dies deswegen, da die EN 16907 – Erdarbeiten erschienen ist.

Die EN 16907 beinhaltet im Teil 1, Anhang B, einen Verweis auf die – seit 2019 zurückgezogene – ÖNORM B 2205. Darin enthalten ist unter anderem auch die Einteilung in die bisherigen Bodenklassen.

Die Österreichische Forschungsgesellschaft Straße – Schiene – Verkehr hat daher für eine erleichterte Anwendung der Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur die RVS 08.03.01, die ebenfalls im Anhang B der EN 16907 zitiert ist, überarbeitet und hat diese nunmehr in Begutachtung gesendet.

Gleichzeitig hat das Austrian Standards Institute eine neue Arbeitsgruppe gegründet, in der die ÖNORM B 2205 wieder aktiviert wird. Die neue B 2205 ist in Übereinstimmung mit EN 16907 zu bringen.

Eine erste Arbeitssitzung fand dazu im November 2020 in einer ad-hoc-Gruppe des Komitees 169 statt. Derzeit nehmen auch Vertreter des BRV (Dipl.-Ing. Car, Dipl.-Ing. Hirnschall) an diesen Arbeitssitzungen teil.

Mitgliederinformation 16/2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei das Mitgliederrundschreiben Nr. 16/2020 mit den aktuellen Informationen.

Unsere nächsten Veranstaltungen:

  • 9.12.2020 Seminar „Umgang mit (kontaminiertem) Aushub (Web)
  • 10.12.2020 Abfallbilanzen u. EDM Stammdatenverwaltung f. Recyclingbetriebe (Web)
  • 15.1.2021 Ausbildungskurs Abbrucharbeiten/Rückbaukundige Person

Weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte dem beiliegenden Rundschreiben.

Mit freundlichen Grüßen

ÖSTERREICHISCHER BAUSTOFF-RECYCLING VERBAND

Der Geschäftsführer
Dipl.-Ing. Martin Car


MITGLIEDERRUNDSCHREIBEN 16/2020

  1. Rechtsangelegenheiten

1.1 Novelle Recycling-Holzverordnung

Mit Bundesgesetzblatt II 495/220 wurde die Änderung der Verordnung über das Recycling von Altholz in der Holzwerkstoffindustrie am 20. November 2020 veröffentlicht.

Unter anderem wurde dabei im Anhang 1 in der Tabelle die Schlüsselnummer 17.202-04 Bau- und Abbruchholz (Altholz stofflich) eingefügt.

 

  1. Recycling-Wirtschaft

2.1 Kreislaufwirtschaftsstrategie – BMK lädt zur Online-Konsultation

Das Bundesministerium für Klimaschutz hat die Arbeiten zur Erstellung einer österreichischen Kreislaufwirtschaftsstrategie begonnen und einen wichtigen Schritt zur Umsetzung des Regierungsprogramms sowie zur Erfüllung des Green Deals der Europäischen Union gesetzt.

Ziel ist dabei, so Bundesministerin Leonore Gewessler, eine Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft anzustreben, möglichst frei von fossilen Rohstoffen und mit möglichst effizienter Nutzung von Ressourcen, die maximal im Kreislauf geführt werden sollen.

Das BMK lädt bis 9. Dezember 2020 ein, im Rahmen einer Online-Umfrage an der zukünftigen Gestaltung mitzuwirken. Online-Umfrage: https://de.surveymonkey.com/r/9JGRDHH

 

  1. EU und Ausland

3.1 EQAR-Award 2020/2021

Der EQAR Recycling-Award 2020 wird in 3 Preiskategorien verliehen. Der erste Preis ist mit 1.000,– Euro dotiert und wird öffentlichkeitswirksam verliehen werden.

Die Ausschreibung richtet sich an diejenigen Personen, Unternehmen oder Institutionen, die

  • durch innovative Entwicklungen in der Aufbereitungstechnologie,
  • durch Forschungs- und Entwicklungsarbeiten oder
  • durch politisches oder verbandliches Engagement

einen Beitrag zur Steigerung von Akzeptanz, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Recycling-Baustoffe in Europa geleistet haben.

Bewerber um den Baustoff-Recycling Award der EQAR werden gebeten, ihre Bewerbungs-unterlagen umgehend bis spätestens Ende des Jahres an die Geschäftsstelle der EQAR oder per E-Mail an mail@eqar.info einzusenden.

 

4. Vereinsangelegenheiten

4.1 NPO-Förderung des BRV

Der Österreichische Baustoff-Recycling Verband ist als gemeinnütziger Verein tätig.

Aufgrund der Pandemie und der damit verbundenen Sondersituation kommt es auch im Bereich der Verbandstätigkeit zu reduzierten Einnahmen (zum Beispiel hinsichtlich abgesagter Veranstaltungen).

Um die Schonung der Mitgliedsbeiträge sowie eine optimale Nutzung des Budgets zu erreichen, wird die für NPO-Organisationen vorgesehene Förderung beim zuständigen Bundesministerium beantragt werden. Damit sollen Kosten für die Aufwendungen zur Abwehr der Pandemie bzw. Mindereinnahmen abgedeckt werden. Wir erwarten uns dadurch, auch heuer ein ausgeglichenes  Budget vorliegen zu haben.

 

5. Veranstaltungen

5.1 Seminar „Umgang mit (kontaminiertem) Aushub

Am 9. Dezember 2020 veranstaltet die FSV gemeinsam mit dem Österreichischen Baustoff-Recycling Verband ein Web-Seminar „Umgang mit (kontaminiertem) Aushub“.

Dieses Seminar enthält sowohl die seitens des BMK präsentierten umweltrechtlichen Grundlagen als auch die entsprechenden technischen (zum Beispiel: RVS bzw. Standardisierte Leistungsbeschreibung Verkehr und Infrastruktur).

Zudem wird seitens des BRV das Merkblatt für die Wiederverwendung und Verwertung von Bodenaushubmaterial vorgetragen.

Es werden einfache, leicht verständliche Informationen und praxisgerechte Tipps für Auftraggeber und Auftragnehmer gegeben. Weiters werden besondere Hinweise für Ausschreibung und Angebotsbearbeitung gebracht. Die Vortragenden sind durchwegs Experten mit großer Praxiserfahrung und darum bemüht, ihr spezielles Wissen weiterzugeben.

Anmeldungen können Sie unter www.fsv.at/veranstaltungen durchführen.

5.2 BRV-Webseminar Abfallbilanzen u. EDM

Am 10. Dezember 2020 bietet der BRV ein Webseminar mit dem Titel „Abfallbilanzen und EDM-Stammdatenverwaltung für Recycling-Betriebe“ an.

Die Abfallbilanzverordnung verlangt von Abfallsammlern und -behandlern die Eintragung der Stammdaten ins elektronische Register des Bundesministeriums (EDM). Die Bewegungsdaten, also die abfallwirtschaftlichen Daten über Abfallart und Menge, Input und Output für das Jahr 2020 sind mit 15. März 2021 elektronisch zu melden.

Das Seminar richtet sich an all jene, die Recycling im Bauwesen betreiben – ob mobil oder stationär. Bitte melden Sie sich mittels beiliegenden Anmeldeabschnitts direkt beim BRV für dieses Seminar an.

5.3 Ausbildungskurs Abbrucharbeiten/Rückbaukundige Person

Der Ausbildungskurs Abbrucharbeiten/Rückbaukundige Person ist mit 2 ½ Tagen leider coronabedingt im November abgesagt worden.

Wir hoffen, mit Jänner 2021 auf eine verbesserte Situation der Pandemie und bieten daher vom 13. Jänner 2021 bis 15. Jänner 2021 diesen Ausbildungskurs in Präsenzform an.

Als Zielgruppe werden Abbruchunternehmer, Baustoff-Recyclingbetriebe, Bauherrnvertreter, Behördenvertreter und Vertreter von Bauunternehmen angesprochen. Das Kurszeugnis bestätigt bei erfolgreicher Prüfung die Kenntnisse im Sinne der ÖNORM B 3151 und der Recycling-Baustoffverordnung für Rückbaukundige Personen.

Für weitere Informationen und Anmeldungen nützen Sie bitte beiliegenden Detailfolder.

 

6. Wissenswertes

6.1 Subkomitee CEN/TC 350 Circular Economy

Seitens des Austrian Standards Institutes wurde darauf verwiesen, dass innerhalb des
CEN/TC 350 ein neues Komitee „Nachhaltigkeit von Bauwerken“ gegründet werden soll.

Unter anderem wurde der Geschäftsführer des Baustoff-Recycling Verbandes, Herr Dipl.-Ing. Martin Car, als österreichischer Delegierter des Austrian Standards Institutes gemeldet. Die Festlegung des endgültigen „Business Plans“ des geplanten neuen Komitees wird demnächst festgelegt werden.